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Fclstow — Feltz.
ximilian uml Rudolph diente. — Ein Sohn von ihm war Daniel vonFels, geboren zu Breslau. Er stndirte auf der Universität z.n Wit-tenberg, vermählte sich zu l'rag mit der Tochter seines ehemaligenLehrers Tycho Brahe, und starb schon kurze Zeit darauf in Prag am4- Febr. 1602. M. s. Sinapius, II. S. 621. — 2) Die Grafen v. Co-lonna führten von ihrer in Tyrol gelegenen Herrschaft Fels den Bei-namen Edle Herren von und zu Fels, und sie kommen auch häufig,namentlich im 16. Jahrhunderte blos als Freiherren von Fels vor, wieMelchior, Freiherr v. F., der 1543 starb. — Sein Sohn, LeonhardColonna, schrieb sich Leonhard Colonna, Freiherr v. F., und sein En-kel, Kaspar, des heiligen römischen Reichs Graf Colonna, Edler Herrvon und zu F., erwarb ausser seinen vielen Besitzungen in Oestreichund Böhmen, auch in Schlesien die Herrschaften Tost, Peisskretscham,Brunau, Kottulin, Laband, Gr. Strehlitz, Leschnitz u. s. w.
Fclstow, die Herren von.
Hin und wieder finden wir dieses altadelige Geschlecht in Pom-mern auch Velstow geschrieben. Es besass das (jetzt von Weihersche)Gut Felstow im Kreise Lauenburg-Biitow. — Der Oberst PhilippJacob v. Felstow war 1777 nach den Vasallentabellen Herr eines An-theils von Felstow bei Lauenburg. Wir finden diese Familie in derGegenwart weder in den Listen der Armee, nocli in denen der Civil—Beamten. Briiggemann beschreibt im XI. Hauptstück ihr Wappen. Sieführt im blauen Schilde drei mit den Spitzen in die Höhe gerichtetePfeile über einem halben silbernen Monde, der mit seinen Spitzen übereinem sechseckigten goldenen Sterne liegt. Auf dem Helme stehendrei mit den Spitzen in die Höhe gerichtete Pfeile. Die Helmdeckensind blau und Silber. So stellt es auch Siebmacher unter dem NamenVelstowen V. Th. S. 171 vor.
Feltz, die Herren von.
Dieses Geschlecht kommt unter dem Adel der Eifel auch häufigunter dem Namen von der Fels, von Ruppe und v. Laroche oder Ro-chette vor. Es besass eine gegenwärtig in Trümmern liegende Burg,Fels genannt, die sich über das gleichnamige, am Ffüsschen Erenz ge-legene Dorf erhob. Ihre Besitzer erscheinen im 13tcn und Ilten Jahr-hunderte gewöhnlich unter dem Namen de Ruppe. Namentlich er-scheint Arnoldus de Ruppe als Erölfner der Stammrcihe dieses Ge-schlechts. Von seinen Nachkommen wurde Gconj , ein jüngerer Sohndes Johannes v. R. und der Elsa v. lleffingen, der Stifter einer Ne-benlinie. — Im Jahre 1507 war eine Tochter aus dem Hause FeltzAebtissin des Klosters zum heiligen Geiste in Luxemburg. — Heinrichv. F. war 1575 kurtrierscher Amtmann zu Camberg, und Hans Jacobv. F., ein Sohn des Vorigen, wurde 1603 kurtrierscher Statthalter. —Johann v. F. war Ritter des deutsciien Ordens zu Trier. Mit den En-keln seiner Nefien, Paul v. F., Herrn zu Mersch und Hellingen, undChristoph v. F. ist dieses Geschlecht im Mannesstamme noch im 17.Jahrhunderte erloschen, und Apollonia v. F. oder la Rochette, Frauzu Mersch, Tochter Conrad Hermanns v. F. und Enkelin des oben er-wähnten Paul, brachte die Besitzungen desselben ihrem Gemälde,Gottfried v. Autel, zu. M. s. Eiflia illustrata, 2ter Bd. lste Abtheil.S. 121—124.