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2 (1842) E - H
Entstehung
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Faust Fchrentlieil.

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sehen zwei silbernen Lanzen, deren Fähnlein mit schwarzen Sternenbelegt sind. Auf diese Weise ist dieses Wappen ganz verschiedenvon den der übrigen Familien v. F., als da sind: die Faust v. Sturm,die Faust in Frankfurt a. HI., die Faust in Aschalfenburg, die Fau-sten v. Illingen, u. s. w. Das Wappen der Faust v. Stromberg giebtv. Meding, III. No. 21(3- und Siebmacher, V. S. 89 mit einiger Verän-derung in Beziehung auf den Helmschmuck.

Faust von Sturm, die Herren.

Ein längst ausgegangenes Geschlecht in Schlesien, das ursprüng-lich bei uns in Stendal in der Altmark ansässig gewesen ist, aber ei-gentlich aus dem Klsass und zwar aus der Gegend von Strasburg her-stammt. Herzog Sobislav wurde am Ende des 12. Jahrhunderts voneinem Faust v. Sturm, Hauptmann zu Frauenberg, 12 Jahre lang aufdem Schlosse Frauenberg in gelänglicher Haft gehalten, und musste,wie die Chronik erzählt, während dieser Zeit viele Widerwärtigkeitenerdulden. Er nahm aber fürchterliche Rache an demselben; denn kaumzur Regierung gelangt, liess der Herzog den Faust vor sich beschei-den und erschlug ihn mit eigener Hand. In der Mitte des 15tenJahrhunderts kommen in licgnitzischen Briefen Ritter aus diesem Ge-schlechte vor, namentlich Christoph F. v. Sturm 1455. Im 16tenJahrhunderte war Martin F. v. St. des Herzog Friedrich III. zu Lieg-nitz Kriegshauptmann und Rath. Lucae und Thebesius nennen ihneinen berühmten Feldherrn. Noch im 17. Jahrhunderte besassen dieFaust, Sturm genannt, Seifersdorf, Schönfeld, Kraussen u.s.w. imBunzlauischen. Sie führten im rothen Schilde und auf dem Helmezwei geharnischte silberne Arme, welche die Hände in die Höhe hal-ten. Die Helmdecken rotli und weiss.

Favarger, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht im Fiirstenthume Neufchätel, aus welchemDavid v. Favarger im Jahre 1028 fürstl. General- Procurator und 1633Staatsrath wurde. Peter v. F. gelangte unter den Herzögen v. Lon-gueville ebenfalls zu dieser Würde. In der preuss. Armee dienteim Jahre 1793 ein Mitglied dieser Familie in dem Regiment Jäger zuFuss als Obristlieutenant. M. s. auch Leu, Schweizer-Lex. VII. S. 50.

Fehrentlieil (Ferentlicil), die Herren von. 4

Ein in Schlesien und Sachsen ansässiges und begütertes adeligesGeschlecht, welches von dem Kaiser Maximilian II. im Jahre 1576 denAdel erhielt. Diese Familie besass zuerst Schilkwitz bei Stroppen,und führte schon damals den Beinamen v. Gruppenberg, dessen sichspäter nur einzelne Zweige bedient haben. Auch gegenwärtig ist sienoch im Besitze verschiedener Güter im Oelsischen, Trebnitzschen,Görlitzschen und Laubanschen. Namentlich gehört Gross-Breesen beiStroppen und Esdoif dem Hauptmann v. F., Ober-, Mittel- und Nie-der-Beilmannsdorf bei Lau bau dem Stiftsverweser Karl Wilhelm Fer-dinand v. F. Georg Sigismund v. F. war des ölsischen Fiirsten-thuins Land - Commissarius. Karl Friedrich v. F. war lange Jahrehindurch Präsident der herzogl. braunschweigschen Regierung zu Oels.Ein Major v. F., der früher im Kürassierregiment Graf v. IlenckelV. Zedlitz Adeis-Lex. II. 11