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2 (1842) E - H
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Etzdorf Eiien.

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wordenen Berufes auch zum Schlussstein ihres Lehens wird, denn un-gewohnt der Ruhe, starb er bald darauf, nachdem er sie erlangt hatte,den 5. Januar 1815. Seine Wittwe, geh. v. Koppelow, ist Oberhof-meisterin der Prinzessin, Gemahlin des Prinzen Wilhelm (Bruder Sr.Majestät), und Dame des Louisenordens. Ein Solln aus dieser Ehe,der im Jahre 1806 bei dem Regiment Garde in Potsdam stand, nahmim Jahre 1823 als Major im Garde-Cürassierregiment und Adjutant imGardecorps seinen Abschied, und wurde Hofmarschall des Grossher-zogs von Mecklenburg-Strelitz. Er hat aber schon vor einigen Jahrendiese Stellung verlassen, und besitzt gegenwärtig Neundorf bei Görlitz. Ernst v. l'E., ein Neffe des Generals der Cavallerie, wurde vondiesem in den preuss. Militairdienst gebracht. Er stand zuerst beidem Husarenregiment, das damals sein Oheim commandirte, und spä-ter als Major in dem Dragonerregiment von Rouquette. Im Jahre 1H15war er Adjutant bei dem Generalfeldmarschall, Graf Kalkreuth, schiedals Generalmajor aus dem activen Dienst und wurde Ministerresidentmehrerer deutschen Bundesfiirsten am königl. preuss. Hofe. Er istauch Ritter des rothen Adlerordens II. Classe, seine Gemahlin starbim Monat Juni 1836. Ein Sohn von ihm, Ernst v. l'E., ist königl.Regierungsrath in Merseburg. Das Wappen Derer v. l'E. ist qua-drirt, und zeigt im t. und 4. goldenen Quartiere silberne Schlangen,in dem 2. und 3. silbernen Quartiere aber einen umfallenden Baum-stamm mit drei Blättern. Auf dem gekrönten Turnierhelme steht einnach der rechten Seite gewendeter Hahn.

Etzdorf, die Herren von.

Aus dieser alten, Thüringen und Meissen ursprünglich ungehöri-gen, im Jahre 1682 in den Freiherrenstand erhobenen, theils auchgräflichen Familie, die sich nach und nach auch in vielen andern deut-schen Staaten verbreitet hat, und namentlich auch in dem fränkischenCanton Uttenwald sehr begütert war und noch ist, haben einige Mit-glieder in der preuss. Armee gedient. Der Ast, welcher im Jahre 1790durch den Kurfürsten Karl Theodor die gräfl. Würde erlangt hat, führtden Beinamen v. Etzdorf-Weyhen-Stephan. In dem Regiment Fürstv. Hohenlohe standen zwei Brüder v. E.; der ältere blieb im Jahre1813 als Capitain und Commandeur des Jägerdetascheinents des 7. Inf.-Regts. Der Jüngere war Capitain im 26. Inf.-Regt. und trat im Jahre1821 als Major aus dem activen Dienste. Sie führen im silbernenSchilde einen rothen Hirsch und auf dem Helme einen Streitkolben,schwarz und weiss geviertheilt. Siebrnacher giebt dieses Wappen, I.S. 156. M. s. auch Schannat, Client. Fuld. S. 75. Gaulle, I. S. 392,

Euen, die Herren von.

Im Jahre 1806 war der Chef dieser adeligen Familie in Preussender Oberst im Regiment Königin Dragoner v. Euen; aus der Mittel-mark gebürtig. Er starb im Jahre 1815 im Pensionsstande. EinHauptmann v. E. stand in dem Regiment Prinz Ludwig Ferdinand inMagdeburg, und wurde 1813 als Major pensionirt. Ein Fähnrichv. E., der 1806 im Regiment v. Müifling stand, war im Jahre 1828Capitain im 18. Inf. - Regt, und ist gegenwärtig Major a. D. Er er-warb sich 1814 bei Paris das eiserne Kreuz II. Classe. Im Jahre1806 war Ferdinand v. E. königl. Kriegsrath und Consul dirigens der

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