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2 (1842) E - H
Entstehung
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EiiscL ringen.

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getheilt sind, dass der untere Theil weiss oiler silberfarben, in wel-ehem Grunde auf einem grünen Derge ein hockender aufrecht zumGrimm gereizter Löwe auf beiden Seiten mit seinen Pranken einengrünen l'almbäum hält; der obere Theil ist gohl; es sind darin zweigegen einander einwärts gestellte schwarze Adler mit otlenem Schna-bel, rothen Zungen und von sich spreizenden Wallen; auf dem Schildeein frei offener adeliger Turnierhelm, mit einer goldfarbenen altheid-nischen Krone geziert, auf welcher ein rother ausgebreiteter, einfa-cher und gekrönter Adler, wie im Schilde, sich belindet.

Enschringen, die Herren von.

Ludtvül v. Enschringen, der um das Jahr 1230 lebte, wird als derStammherr des alten, einst sehr begüterten Geschlechtes dieses Na-mens, welches der Eifel und dem Jülicher Lande angehört, bezeich-net. Durch Vermählung mit der Erbtochter des letzten Rittersdorfbrachte ein Knkel Ludwigs auch die Burg Bittersdorf mit ansehnli-chen Gütern, in dem jetzigen Bitburger Kreise, an sein Haus.Laudolf v. Ii., einer der vielen Söhne des Johann v. 14., stiftete inder eisten Hälfte des 1:1. Jahrhunderts ein Kloster vom Orden der Au-gustiner des heiligen Kreuzes. Dieses Kloster lag bei Welsch-Bil-lig; es war der heiligen Helena gewidmet und reichlich ausgestattet.Dieser Laudolf v. 14. bekleidete hohe geistliche M'iirden und Aemter.Kr war Doctor beider Rechte, Dechant zu St. Paulin, Propst zu St.Simeon in Trier, und zum heiligen Kreuz vor Mainz, Domherr zuLüttich, des kaiserl. Hofes und des Laterans Pfalzgraf und Vicekanz-ler der Universität zu Trier. Der Grabstein dieses merkwürdigen Man-nes war noch vor einigen Jahren zu Helenenberg, einem Gute, wel-ches jetzt dem Herrn Limhourg gehört, vorhanden. Dietrich v. E.wurde 1496 mit der Vogtei zu Anw an der Kyll belehnt, eben so warer es auch mit dem Amte eines Krbkiisters des Klosters St. Maximin,welches sein Bruder, Laudolf v. 14., Propst zu St. Simeon, von denErben des trierschen Schöffen, Heinrich Saurborn, gekauft. Jo-hann, ein Sohn Dietrichs, war kurtrierscher Canzler und hatte mitseiner Gemahlin, Johanna von Schwarzenberg, das Schloss dieses Na-mens mit verschiedenen dazu gehörigen Gütern erworben. Dazu er-kaufte er auch die Burg zu Lysheim. Von seinen vier Söhnen warliobert v. E. Propst zu St. Simeon in Trier. Der zweite, Nikolasv. 14., hinterliess einen Sohn, der aber jung starb; ein dritter Sohn,Johann, hatte mehrere Kinder. Von ihnen vermählte sich Laudolfv. E. mit der Grälin Margarethe v. Manderscheid. Ein Sohn aus die-ser Ehe, Gerhard v. 14., Herr zu Schwarzenberg und zu Weiler zumThurm, ertrank im Jahre 1605 in der Mosel. Er war der Letzte vondem Hauptstamme oder der Hauptlinie der v. Enschringen zu Ritters-dorf und Schwarzenberg, Seine mit Ursula v. Braunsberg zu BurgBrool erzeugte Erbtochter, Anna Magdalena v. E., vermählte sich mitJohann, Freiherr» von der Reck. Eine Nebenlinie, die der v. 14- zuLissem, war schon früher mit Philipp v. E. erloschen, wie Humbrachtbehauptet. Der Verfasser der Eillia illustrata führt aber eine Urkundevom Jahre 1684 an , in welcher noch Wilhelm Dietrich v. 14. als Herrzu Lissem und Wolfsfeld aufgeführt wird, dagegen erwähnt dieselbeQuelle das Erlöschen einer Linie dieses Hauses, der v. Enschringen-EU, mit Frans Hermann v. 14., dessen Güter seine Schwester, Ma-ria Anastasia , an ihren Gemahl, Franz Friedrich v. Sickingen, brachte.Zuletzt wird noch im Jahre 1664 Johann Dietrich v. E. zu Bitburgerwähnt, der mit Sibilla Regina v. Koppenstein vermählt war, aber