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Eiigeström — Eakevort.
zöge von Jülich mit Wildenburg belehnt. Kr erzeugte mit einer ausdem berühmten Geschlechte v. Merode einen Sohn, Dietrich v. E.,der als Herr von Reuland, Engelsdorf, Wildenburg, Assenborn, Kins-weiler, Thum und Maubach angeführt wird, und ein sehr angesehe-ner und reicher Ritter, aber wahrscheinlich auch der Letzte des rei-chen Geschlechtes war. Seine einzige Tochter, Älvcrada, vermähltesich im Jahre 1401 mit Werner v. Palland, dem sie ihr reiches Erbe,die obengenannten Herrschaften und Güter, zubrachte. M. s. Eid. il-lustr. 1. Bd. 2. Abth. S. 1091 und 2. Bd. I. Abth. S. 105. Ferner Krä-mers akademische Beiträge. Urkunde zur Geschichte der Horten v.Heinsberg.
Enge ström, die Grafen und Herren von.
Die Familie Engeström wurde am 22. Novbr. 1751 geadelt, undspäter ist eine Linie von dem Könige von Schweden in den Freiherrn-stand, eine andere in den Grafenstand erhoben worden. (M. s. Suec.Kikes S. (i4.) Ein Zweig dieses Hauses war auch in dem heutigenRegierungsbezirke Stralsund ansässig. Ein Rittmeister v. E. ist schonmehrere Jahre hindurch Landrath des Kreises Bergen (Insel Rügen),und seit 1829 Ritter des rollten Adlerordens. — Ein früher in schwe-dischen Diensten gestandener Graf von Engeström war aggr. Majorim 3. Kürassier-Regimente. Er nahm seinen Abschied und lebte spä-ter in Warschau; auch ist er bei Posen begütert. —- Die Grafen v. E.führen ein quadrirtes Schild mit einem Herzschildlein. Das lste und4te Quartier ist blau und darin ein goldener Ring dargestellt, die Fel-der zwei und drei sind rotli, und mit einem von der linken obern zurrechten untern Seite gezogenen, mit sechs Schaustücken belegten Bal-ken versehen. Das Herzschildlein ist ebenfalls von einem Balkendurchzogen, über dem zwei, und unter demselben ein Stern ange-bracht sind.
Enkcvort (Enekevort), die Herren von.
Der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg bestätigte amJf. Januar 1665 den Adel des General-Proviantmeisters Daniel Enke-vort, den dieser durch ein Diplom de dato den 16. Februar 1663 vonKaiser Leopold I. erhalten hatte. Diese Familie erwarb nach undnach ansehnliche Güter in Pommern und in der Mark; namentlich inPommern Vogelsang, Lukow, Warsin und Mönkeberg, im KreiseAnklam. Diese Güter erkaufte der Hauptmann Bernd t Friedrich v. E.,ein Enkel des Daniel v. E. Er hinterliess sechs Söhne, von welchenKarl Goitloh die Güter erbte. Jetzt besitzt Eduard v. E. Vogelsangund Albrechtsdorf, im jetzigen Kreise Uokermlinde, und die Nach-kommen des Regierungspräsidenten Gustav Henrich v. E. besitzen Gartzund Rosenfelde, im Kreise Pyritz, namentlich der LandschaftsdeputirteHeinrich v. E. Gotthilf Christian v. E. hatte keine Söline, eben soauch Berndt Friedrich v. E., Obrist bei dem Cadettehcorps zu Berlin.Dieser Letztere hatte zwar keine Güter, er war aber auf Vogelsang,Lukow und Warsin mit belehnt. Man sehe Brüggemann, Bd. I. X.Haiiptstück. In der Gegenwart dienen mehrere Söhne ans diesemHause, namentlich der Hauptmann v. E. im 1. Garderegiment. Indem oben erwähnten kaiserlichen Diplome ist das Wappen auf folgendeWeise bestimmt: ein Schild, das in der Mitte mit einem breiten ro-then Strahl, darin nach einander drei eiserne Kanonenkugeln so ab-