Eugelke
Engelstorff.
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doI|)li II. aber gab ihnen unter dem 4. Mai 1597 ein neues Anerken-nuiigsdiploin ilires alten Adels. Im 15. Jahrhunderte machten sieb diev. K. auch im Fiirstenthnme Breslau ansässig, so wie sie auch im öl-sisclien und briegschen Güter besassen. Sie schrieben sich aber nochlange v. Engelhardt und Schnallenstein. Viele Söhne aus diesem al-ten Hause haben sich von frühester bis in die neueste Zeit durch Ilel-denmuth und Tapferkeit ausgezeichnet, und einige besiegelten diesekriegerischen Eigenschaften mit dem Tode auf dem Schlachtfelde. Soverwahrte man noch in der letzten Zeit ein Schreiben des Herzogs v.Modena an die Familie v. E., worin dieser Fürst seine Theilnahmean dem Tode des Obristen Ferdinand v. E., der im Treffen bei Boz-zolo, unweit Cremona, am 28. Decbr. 1647 durch eine Kanonenkugeldas Leben verlor, bezeigte. — Auch Christoph Gottfried v. E. er-warb sich unter dem Prinzen Eugen hohen Kriegsruhm in Italien. Erwar ein berühmter Ingenieur und Geometer, auch General -Directorder Landes-Vermessungen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts besas-sen die v. E. die Güter Imgramstädt und Märzdorf im Schweidnitzi-schen, nach und nach aber wurden sie weniger zahlreich an Mitglie-dern. Von ihren Nachkommen in neuester Zeit ist der Obrist v. E.Commandeur des 4. Husarenregiments auszuzeichnen, den wir wiederwie seine Vorfahren v. Engelhart geschrieben finden. Er hatte sichauf den Sehlachtfeldern den Orden pour le merite mit Eichenlaub unddas eiserne Kreuz 1. Classe erworben, und war auf diese Weise wür-dig fortgeschritten auf der Bahn tapferer Vorfahren. — Ein Kittmei-ster v. E. stand früher als Premier-Lieutenant und Generaladjutantin dem Regiinente König von Baiern Dragoner. Er starb im Jahre1818, und ein Sohn von demselben steht in der Gegenwart im 2tenDragonerregimente. — Ein Fräulein Mariane v. E. finden wir un-ter den Stiftsfräulein der gräflich v. Campaninischen Stiftung zu Bar-schau bei Liegnitz aufgeführt. — Eine Linie dieses altadeligen Hau-ses wendete sich schon vor zwei hundert Jahren nach Oesterreich. Ausderselben wurde der kaiserl. Oberstlieutenant Vincenz Engelhart vonSchnallenstein im Jahre 1772 Freiherr. Ein Enkel desselben ist dergegenwärtige Oberst Baron v. E. S. , der längere Zeit hindurch Ad-jutant des Herzogs Ferdinand v. Wiirtemberg, Gouverneurs von Mainz,war. Sie führen im getheilten Schilde, oben im blauen Felde das Bildeines weissen gekrönten Engels mit gelben Flügeln, der in der rech-ten Hand ein blosses Schwert hält. Das Untertheil des Schildes zer-fällt in schräge rotli und gelbe Strassen. Auf dein gekrönten Helmewiederholt sich der Engel. Die vorderen Helmdecken sind gelb undrotli, die hinteren gelb und blau. Siebmacher giebt das Wappen II.S. 53. Gaulle beschreibt diese Familie I. S. 377 u. f. Sinapius, I.S. 350. II. S. 612 —14. Hupeis Materialien. 1788. S. 227.
Eiioelkc, Herr von.
r',t.
Ein in Danzig piivatisirender Gelehrter, Namens Peter GottliehEngelke, wurde am 10. März 1805 in den Adelstand erhoben.
Engelstorff, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in der Eifel, welches im 14. Jahrhundertedie Herrschaft Reuland, wie man vermuthet, durch Heirath erworbenhatte. Schon im Jahre 1357 kommt ein Edmund v. Engelstorp in Ur-kunden vor, und 1388 wurde Edmund y. E. auf Reuland von dem Her-