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2 (1842) E - H
Entstehung
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Engelhardt Engelhart.

Generalmajors und Chefs eines Infanterieregiments. Im Jahre 1835 wurdeer Generaladjutant des Königs und Commandern- der Gotha-Garde zuStockholm; 1815 trat er mit dem Range eines Generallieutenant ausdem schwedischen Dienste, und durch ein Patent vom 4. Novbr. 1815wurde er preuss. Generallieutenant, bald darauf auch Gouverneur vonStralsund, Inspecteur der pommerseben Landwehr, auch Ritter des ro-then Adlerordens Ister Classe. Er starb am 5. April 1818, als er, miteiner diplomatischen Sendung beauftragt, durch Christianstadt reiste.Ein Obrist v. Engelbrecht, Commandern' des Regiments von Treskow,blieb bei dem hitzigen Kampfe, welchen jenes tapfere Regiment 1805bei Halle bestand, und ein zweiter Obrist dieses Namens starb imJahre 1808 als Brigadier in Preussen. Auch lebt in Preussen, undnamentlich in der Gegend von Soldau, ein adeliges Geschlechtvon Engelbrecht, welches in jener Gegend das Gut Kosslau be-sass. Eine Tochter aus diesem Hause ist die verwitwete Generalin v.Besser zu Neuwied. Siebmacher giebt zwei Wappen der Herren v. E.Erstlich II. S. 132. Dieses gehört einer elsasser Familie an. Daszweite steht unter den Geadelten IV. S. 54. Hier ist im goldenenSchilde ein durch rothe Balken geformtes Andreaskreuz, und in deroberen Hälfte desselben der Kopf eines wilden Ebers dargestellt. Der-selbe steht auch zwischen einem schwarzen Adlerlluge auf dem Helme.M. s. Pantheon des preuss. Heeres 1. Band 117. Ganz andere Bilderhaben zwei vor uns liegende Wappen der Familie v. E. Das einescheint einer altern Zeit anzugehören. Es zeigt im silbernen Schildezwischen einem schwarzen Adlerlluge eine Kugel, und der Adlerflug w ie-derholt sich auf dem Helme. Das andere hat ein in ein silbernes undin ein rothes Feld getheiltes Schild. In dem oberen silbernen Feldeist ein schwebender Engel mit dem Schwerte dargestellt, das untererothe Feld ist mit drei schräg liegenden silbernen Balken belegt.Auf dem gekrönten Helme steht zwischen einem Adlerlluge ein ge-krönter Kopf, aus welchem ein mit der Spitze nach aufwärts gekehr-ter Degen emporsteigt.

Engelhardt, Herr von.

Der Rittmeister und Legations-Secretair bei der Gesandtschaft amkönigl. schwedischen Hofe, Engelhardt, wurde im Jahre 1835 geadelt.

Engelhart (Engelhardt), die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens stammt aus der Schweiz,(m. s. Stumplius Beschr. der Eidgenossenschaft 13. Buch S. 361, unddeutsches Heldenbuch fol. 54 und 55), und kam in frühen Zeiten nachDeutschland, von da nach Liefiand und Kurland, wo sie ansehnlicheBesitzungen erwarb. Nach Schlesien kam unmittelbar aus der Schweizum das Jahr 1380 Hans Engelhart , der Lange oder ältere genannt. Ererkaufte bedeutendes Grundeigenthum in der Grafschaft Glaz, na-mentlich an der böhmischen Grenze, später erwarb er auch die VogteiWünschelburg, die sein Sohn Valentin v. E. im Jahre 1414 an dieGrafen von Glaz verkaufte. Darauf brachte diese reiche Familie dieHerrschaft Schnallenstein mit dem festen, nun in Trümmern liegendenBergschlosse dieses Namens (dem Grafen Wilhelm Magni gehörig), ansich. Kaiser Ferdinand I. und später Kaiser Maximilian II. vermehr-ten, der Erstere durch ein Diplom vom 10. Decbr. 1558, der Letzteredurch einen Erlass vom 19. Decbr. 1573, ihr Wappen. Kaiser Bu-