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Ende.
thigten, das Land zu räumen. Von dieser Tyroler Linie halten zweiMitglieder unter dem Namen Alberl I. und Albert 11. die Würde einesBischofs zu Brixen, und zwar Albrecht I. im Jahre 13*28; der andereim Jahre 1377, erlangt. Schwer zu bestimmen ist es, in welchemJahre die v. E. nach Sachsen gekommen sind. Einige Autoren neh-men das Ute, andere das l*2te Jahrhundert an. Im 13. Jahrhundertsind sie schon vielfach in der Landesgeschichte erwähnt; so warenHeinrich und Otto v. E. die vornehmsten unter den Rittern des meiss-nischen Adels, die im Jahre 1290 die Markgrafen Heinrich und Frie-drich gegen ihre Feinde zu beschützen bemüht waren. Heinrich v. E.befehligte die Hülfsvölker, welche die Markgrafen Friedrich und Die-trich von Meissen den Thüringern im Jahre 1*295 zu Hülfe schickten.Gotthard, Freiherr v. E., blieb in der Schlacht von Ravenna als kai-serlicher Obrister. — Gottfried v. E., Hofrichter zu Leipzig, war alseiner von den wenigen sächsischen Edelleuten bekannt, die sich derEinführung der lutherischen Confession widersetzten. Von seinen Nach-kommen sind viele zu hohen militairischen Würden, andere zu bedeu-tenden Hofstellcn und Civilposten gelangt. Kaiser Joseph I. erhobam 10. Mai 1705 Christian Vollrath v. E. in den Reichsfreiherrn-stand , während, wie wir oben schon erwähnt haben, eine Linie die-ses Geschlechtes schon in frühester Zeit die freiherrliche Würde führte.Iii Beziehung auf den preuss. Staat erwähnen wir zuerst des tfansAdam v. E. auf Trinum und Alt-Jessenitz, der künigl. preuss. Obristund Amtshauptmann zu Rosenburg war. Ganz vorzüglich aber gehörthierher Friedrich Albrecht, Freiherr v. E., ein am 18. Febr. 1753 zuCelle im Hannoverschen geborner Sohn des Staatsministers Freiherrnv. E. und einer v. d. Schulenburg. Er hatte im Jahre 1775 seine mili-tairische Laufbahn in hannoverschen Diensten begonnen und war inder Rheincampagne General-Adjutant bei den Feldmarschällen von Re-den, v. Freitag und Graf v. Wallmoden. Schon damals ward er mitdem preuss. Militair-Verdienstorden geschmückt. Als die hannover-sche Armee im Jahre 1803 aufgelöst wurde, trat er in die Dienste Sr.Maj. des Königs von Preussen. Zuerst war er Major bei dem Regi-ment Garde du Corps, später aber bei dem Regiment König vonBaiern. Durch die Capitulation von Lübeck gerieth er 1800 in fran-zösische Gefangenschaft. Nach dem Tilsiter Frieden erhielt er die er-betene Entlassung und trat 1807 als Hofmarschall des Erbprinzen inweimarsche Dienste. Im Jahre (813 aber vertauschte er das Iloflebenmit dem Schwerte, wurde als Obrisllieutenant dem Hauptquartiere desFürsten Blücher zugetheilt, und von diesem den Generalen Barclayde Tolly und Langeron zugewiesen. An der Seite derselben wohnteer allen Schlachten und Gefechten der schlesischen Armee bei. ImJahre 1815 wurde er Generalmajor und Commandant von Cüln. 18*25trat er als Generallieutenant in den Ruhestand, und wohnte von daan in Berlin, wo er am 4. Octbr. 1829 gestorben ist. Ein biographi-scher Aufsatz steht in der Vossischen Zeitung. Er endet mit folgen-den , für den Verewigten ehrenvollen Worten: Unter den verschieden-sten Verhältnissen hat ihm sein Biedersinn, seine strenge Redlichkeitdas Vertrauen der höchsten Personen, wie die Achtung und Liebe sei-ner Umgebungen erworben, und neben seiner Brauchbarkeit und Ta-pferkeit, die er als Soldat geltend machte, besass er in verschiede-nen Feldern des Wissens sehr schätzbare Kenntnisse, die ihn, bei je-nen Vorzügen des Herzens, jeden Wirkungskreis ehrenvoll ausfüllenliessen. — Die Freiherren v. Ende führen im goldenen Schilde undauf dem Helme einen Fuchs in natürlicher Farbe. M. s. über dieseFamilie Dreyhaupt, Beschreib, des Saalkreises auf d. 42. K. Sinap.,II. S. 611. v. Schönberg, I. fol. 282 u. f. 391 u. f. 74 — 98, wo einige