Elvcricli — Ende.
129
rothen Querbalken durchzogen, oder eilfmal roth getheilt (eilf Felder,Elverfeld), und auf dem gekrönten Turnierhelme einen roth gekleide-ten Mann ohne Arme, dessen rothe Mütze mit drei schwarzen Federngeziert ist, zwischen zwei roth und goldenen Bülfelhörnern.
Elvcricli, die Herren von.
Hcrrmmn v. Elverich, genannt Häss, war 1656 Geheimer Regie-rnngs- und Amts-Kammerrath im Fürstenthuine Cleve. M. s. histor.polit. geogr. statist. milit. Beitr, die königl. preuss. Staaten betreffend,2ter Theil, Ister Band S. 72.
Embst, die Herren von.
Dieses adelige Geschlecht wird auch v. Embs und Emps geschrie-ben und gehört dem Canton Altmühl in Franken an, wo es bedeu-tende Güter besitzt. Die letzte Aebtissin des im Jahre 1807 aufge-hobenen adeligen jungfräulichen Klosters Diissern zu Duisburg im I-Ier-zogthume Cleve und Mark war ein Fräulein v. E. Dieses Geschlechtführte im rothen Schilde den Hals einer weissen Gans. Dasselbe Bildwiederholt sich auf dem Helme. M. s. Siebmacher, 1. S. 109.
Einer ich, die Herren von.
Von dieser adeligen Familie ist ein Zweig gegenwärtig in Schle-sien ansässig. — Sie führt im oben schwarzen, unten blau und gol-den geschachteten Schilde ein silbernes Meerfräulein, das sich auf demgekrönten Helme zwischen zwei Adlerflügeln wiederholt. Ein Lieute-nant v. Einerich steht im Gardehusarenregiment in Potsdam.
Em pich, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm II. ertheilte unter dem 3- Januar1794 dem ehem. mecklenburgschen Domainenrathe, Karl Friedrich Em-pich, der unter dem sächsischen lleichsvicariat am 1. Juli 1792 ge-adelt worden war, ein Anerkennungsdiplom. Er kaufte sich auch inden diesseitigen Staaten an, doch ist mit seinem Tode diese neue Fa-milie wieder erloschen.
Ende, die Freilierren und Herren von.
Diese altadelige Familie gehört jetzt dem Königreiche Sachsenan, aber ihren Ursprung und ihr Herkommen nahm sie in der Schweiz,wo das Stammsclüoss Endt oder Enne in der Nähe der zum Tliurgaugehörigen Abtei St. Gallen liegt. Nach der Zerstörung desselben unddem Verluste ihres zweiten Schlosses Nüwurg schlugen sie ihre Woh-nung auf dem Schlosse Grimmenstein, in einem Thale des Oberrheinsgelegen, auf. Die Familie verkaufte dieses Schloss im Jahre 1408 demAbte von St. Gallen. Um das Jahr 1018 kam zuerst Engelfried vonEnne oder Ende aus der Schweiz nacli Tyrol; hier erwarb er einSchloss, das seinen Namen erhielt. Die Familie wurde aber inärgerliche Händel mit den Landesherren verwickelt, die sie zuletzt nö-v. Zedlitz Adels-Lex. II, 9