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Elberfeld.
nennen. — Das ursprüngliche Wappen der Familie ist ein Löwe imrothen Schilde und auf dem Helme, jedoch führt eine Linie einen gol-denen, die andere einen silbernen Löwen, und oft bezeichnete mansie durch den Unterschied dieses Wappenbildes. Mine dritte Linieführte zwar, wie die erste, einen goldenen Löwen im rothen Schilde,aber auf dem Helme zwei Büffelhörner statt der beiden rothen Flügel.Bei Siebmacher, I. S. 123 ist das Schild getheilt; die untere Hälfte istweiss, und in der oberen rothen steht der Löwe verkürzt nach der linkenSeite gewendet. Das gräflich v. Eltzische Wappen ist ein fünffach ge-fliehtes oder ein geviertetes mit einem in der untersten Reihe einge-schobenen Felde versehenes Schild. Ausserdem hat dasselbe ein Ilerz-schild , in dem der wachsende silberne Löwe dargestellt ist. Im istenund 6ten goldenen Felde sind zwei rothe Balken mit einem zweikö-piigen Adler und darüber schwebender Kaiserkrone angebracht. Im2ten und 3ten schwarzen Felde zeigen sich zwei silberne Balken, mitsilbernen Greifen belegt. Das 4le oder eingeschobene mittlere Feldder untersten Reihe ist das Schach aus dem Faust - StrombergschenWappen und zwar zwei Reihen, jede von fünf Steinen weiss und roth,und der Stern ohne Tinctur. Das Schild ist von vier Helmen bedeckt.Der mittlere zur Rechten trägt den Eltzischen rothen platten Hut vonHermelin, mit aufwachsendem, links gekehrten Löwen zwischen golde-nen Adleriliigeln. Der andere mittlere Helm links ist der Faust-Strom-bergsche (m. s. d. Art.). Von den beiden äussern Helmen trägt derrechte den Reichsadler, der linke den Greif. Die Helmdecken Silberund roth. M. s. auch Ge. Ilelwich (eccles. inetrop. Mogunt. Vicarii)Genealogia, i. e. dilucida instruct. et explicatio arboris geneal. cont.nobil. et antiq. dorn, ab Eitz etc., ein Manuscript in fünf kleinen Fo-liobogen unter der Ilartmannschen Sammlung. Humbracht, Tab.128—131. Gauhe giebt Nachrichten über dieses Geschlecht, 1. S.370 — 373. Hattstein, I. S. 139— 160. Bucelin, II. S. 75. Sect. 2.p. 3. III. p. 224. Schannat, Fuld. Lehnhof S. 1724.
Elverfeld, die Freiherren und Herren von.
Ein altes westpliälisches vornehmes Geschlecht, welches häufig inder Geschichte des Landes vorkommt, und namentlich in der Graf-schaft Mark noch gegenwärtig ansässig und verbreitet ist. Auch hattesich eine Linie nach Niedersachsen gewendet. Derselben gehörte dergelehrte Jonas v. E. an, der am Ende des 16. Jahrhunderts lebte undein Werk über den holsleinschen Adel in lateinischen Versen schrieb.Dasselbe erschien im Jahre 1592 zu Hamburg, und ist gegenwärtigäusserst selten. Ein Freiherr Wilhelm v. EI. war bis zum Jahre 1806Landrath des Unterwaldschen oder Paderbornschen Kreises und Dom-capitular zu Paderborn, Münster und Hildesheim. August Friedrichv. E. war Dom-Scholaster zu Paderborn und Dom-Capitular zu Mün-ster und Hildesheim. Mehrere andere Mitglieder dieser freiherrlichenFamilie waren ebenfalls in diesen Domstiftern. In der Gegenwart istder Freiherr v. E. zu Villigst erster Assessor bei der vereinigten Ge-neralsynode. Eine Linie dieser Familie führt den Beinamen Werries,namentlich ist der Freiherr Maximilian Friedrich, Freiherr v. E.-Wer-ries zu Münster, seit 1824 königl. preuss. Kammerherr, und der imJahre 1803 zum Kammerherrn ernannte Fricdr. Clemens v. Elverfeld-Beverförde-Werries starb 1834. v. Steinen in seiner westphälischen Ge-schichte giebt I. Tab. 5 und III. S. 1506 Nachrichten über dieses Ge-schlecht. Siebmacher giebt I. S. 191 das Wappen derselben, und Herrv. Meding beschreibt es II. S. 324. Es ist ein goldnes Schild von eilt'