Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
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Elster Eitz.

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Till S. 47. Sie führten im schwarzen Schilile eine goldene, vom rech-ten obern Winkel (des Anschaners) zur linken untern Seite gezogeneStrasse, darinnen drei schwarze Kugeln oder Bälle. Aul dem Helmezwei Adlerflügel, der vordere gelb, der hintere schwarz. Hie Deckengelb und schwarz.

Elster, die Herren von.

Aus dieser adeligen, aus Sachsen und namentlich der Lausitz ab-stammenden Familie war der Obrist im Kürassier-Kegimente v. Man-stein, zuletzt von Holzendorf, v. Kister. Ein Elstermann v. E. ist ge-genwärtig Major und Chef der Garnison-Compagnie des 12. Infanterie-Regiments. Das Wappen der Familie von Elster zeigt im blauenSchilde eine silberne, einen Fisch im Schnabel tragende, Elster. Das-selbe Bild wiederholt sich auf dem Helme. Ein anderes vor uns lie-gendes Wappen zeigt ein in der Quer getheiltes Schild. Im obern ro-tben Theile liegt ein geharnischter, ein Schwert führender Ann; deruntere Theil ist blau ; hier steigt über ein Gitterwerk ein Schwan em-por. Aus dem gekrönten Helme wächst der Hals eines Pfaues.

Elster man li, die Herren von.

Eine schlesische Familie, aus welcher Theodor Kurl v. Elster-mann im Jahre 1806 Landrath des Kreises Neustadt war, und in Gross-Glogau lebte. Sein Bruder stand als Capitain beim 3. Musquetier-Ba-taillon des Regiments v. Steinwelir.

Eitz, die Grafen, Freiherren lind Herren von.

Das alte berühmte, noch gegenwärtig in einer grällichen und frei-herrlichen Linie blühende Geschlecht Eitz gehört in Beziehung aufseine früheren Besitzungen dem prenss. Staate und namentlich der Ei-fel, also der Rheinprovinz, an. Ohne dass wir uns in das Dunkel derVorzeit verlieren wollen, in welches der Ursprung dieser Familie ge-hüllt ist, erwähnen wir hier nur, dass schon im Jahre 690 ein RitlerEbcrliardus zu Eitz unter den Patriziern der alten Stadt Trier vor-kommt, obgleich Humbracht den Stammbaum derselben erst mit Geortjv. Ii., der um das Jahr 938 gelebt haben soll, anfängt. Doch sindkeine Urkunden bekannt, die diese Angabe nachweisen, dagegen istfestgestellt, dass Rudolph v. E., der im Jahre 1160 lebte, den NamenEitz von dem gleichbenannten Schlosse unweit Münster, in dem Main-felde belegen, annahm. Doch melden die Turnierbücher, dass auf denTurnieren zu Rothenburg in den Jahren 942 und 946 , und zu Augs-burg im Jahre 1080, Ritter aus diesem Hause zugelassen wurden. Aucherschienen sie auf den Turnieren zu Zürich 1165, zu Cüln 1)79, zuWorms 1209, zu Wiirzburg 1235, zu Ingelheim 1237, zu Darmstadt1403, zu Wiirzburg 1479 und zu Mainz 1481. Namentlich kommen im13. Jahrhundert in Urkunden Johann und Wilhelm v. E. um das Jahr1203, Johann 1210 vor. Die beiden Brüder Johann und Pete r, 1210bis 1223; Gottfried, 1229; Herrmann, 1246; Dietrich und seine Brü-der Elias und Wilhelm, 1264 und 1268; Karl, 1275, und Wilhelm,1275. Das Schloss Eitz war eine unmittelbare Ganerbschaft desheil, römischen Reichs, von der alle Ganerben ritterlichen Geschlech-tes den Namen angenommen hatten. Es hörte aber im 14. Jahrliun-