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Eitz.
(leite der Reichslehnvcrband des Schlosses Eitz auf, und es wurde einLehn des Erzstiftes Trier, daher die v. E. aus früheren Reichsvasal-len Lehnsleute von Trier wurden. — 1 ferner Kremier, Herr zu Eitz,übertrug im J. 1311 seinem Sohne Peter die Vogtei zu Riibenach,daher die noch heute bestehenden Linien der Grafen und Edlen Her-ren Eitz zu Eitz, und die der Freiherren Eitz zu Riibenach entstan-den. Hie letztere Linie erhielt im Jahre 1312 von dem Grafen Ru-precht von Firneburg die zur Vogtei Riibenach gehörigen Güter, undim Jahre 15U3 wurde diese Linie von Neuem von den Herzögen vonLuxemburg mit Rübenach und Bissholder belehnt. — Ausser dem ge-nannten Peter v. E. kamen im 14. Jahrhunderte vor: Dietrich v. E.,1331— 133t», Lanzlot, 1336 —1337. Die Brüder liichnrd und Hein-rich, 133(3. Johann, Burggraf zu Baldeneck, oder Kalduin v. E., naclidem Erzbischof Balduin so genannt, der dieses Schloss in einer Fehdegegen die v. Elz, v. Ehrenberg, v. Schöneck und v. Waldeck, demalten Schlosse Elz gegenüber gebaut hatte, 1337—1359. Dessen Ge-mahlin, Anna, 1337 — 1311. Friedrich, Johanns Bruder, 1337— 1319.Johann und sein Neife Wilhelm. Peter, genannt v. Isenburg, und seinBruder, Peter, genannt v. Ur, und Johann, sein Bruder. — Dietrich,Herr zu Eltze, wurde 1101 von dem römischen Könige Ruprecht, alsPfalzgrafen bei Rhein, mit den Lehnen belehnt, welche durch denTod Winands v. Waldeck dem Pfalzgrafen heimgefallen waren, und1479 lielen auch durch Erbschaft diesem Hause viele Güter zu, diefrüher den Brohls, Monreals und Einenbergs gehört hatten, und imJahre 1529 erbte Ulrichs, Herrn zu Burg Brohl, Solin, Philipp v. E.,von seiner Mutter, Elisabeth v. Pyrmont, und deren Brüdern die gros-sen Besitzungen des Hauses Pyrmont und die Herrschaft Ehrenberg.Seine Sühne fügten ihrem väterlichen Namen den des Geschlechtes vonPyrmont, eben so wie das Wappen desselben bei. Der Sohn Johanns II.v. E. und seiner Gemahlin, Katharina Valbot von Passenheim, Jo-hann III., vermählte sich mit Margaretha v. Heinistadt, und dessenSohn, Johann V., mit Maria v. Breitbach. Ans dieser letztern Ehewar Johann Jacob, der im Jahre 1581 als Kurfürst von Trier starb.Die Enkel seines Bruders Georg wurden die Stifter der Linien Eltz-Oetingen und Eitz-Kempenich, und seine Vettern Johann Friedrichund Johann Philipp stifteten zwei andere Linien, die der Elz Bliesca-stell und die der Eitz Waibling. Endlich entstand durch Johann Adolph,Herrn zu Eitz, einen Sohn Friedrichs v. E. auf Bliescastell, die LinieEitz-Rodendorf, nachdem ihm die Herrschaft Rodendorf durch seineGemahlin, Katharina v. Brandscheit, im J. 1583 zugefallen war. DieseLinie erlosch aber schon wieder mit seinem Enkel, Friedrich Ernst, imMannsstamme, im weiblichen aber erst im J. 1805 mit Maria There-sia v. E. Rodendorf, Witwe des Freiherrn Schenck v. Schmidtburg. —Es bestand auch eine evangelische Linie von Eitz, die braunsclnveig-sche genannt, deren Gründer Philipp Samson v. E. war, sie ist aberim J. 1728 mit Philipp Adam v. E., kurbraunschweigschem GeheimenRathe, dem Enkel des Stifters, wieder erloschen. — Im Jahre 1732gelangte wieder ein Zweig der Eitz zur erzbischöflichen Würde undzum kurfürstlichen Throne, nämlich Philipp Karl v. E., ein Sohn desJohann Anton v. E. und der Anna Maria Antonie Schenck v. Schmiedt-burg, der Kurfürst von Mainz wurde, und 1743 starb. — Sein jün-gerer Bruder, Karl Anton Ernst, wurde am 4. Novbr. 1733 von Kai-ser Karl VII. in den Reichsgrafenstand erhoben. Bald darauf wurdemittelst eines kaiserl. Diploms den Reichsgrafen v. Eitz gestattet, dasWappen und den Namen der Faust v. Stromberg mit dem ihrigen zuvereinigen, denn Anselm Kasimir Franz, ein Sohn des ersten Grafenv. F., hatte sich mit der Erbtochter des Freiherrn Friedrich Dietrich