Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
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Elincnreicli Eissnitz.

sie nach Kurland , wo sie ansehnliche Güter erworben haben. C. A.Freiherr v. F. war 1 SOG Domherr zu Paderborn, F. Freiherr v. Ii.aber Domherr zu Ilildesheim. In Höxter in Westfalen lebt gegen-wärtig eine Familie von Elmenhorst.

Elmeureicli, Herr von.

Ein Capitain v. Eimenreich kam im Jahre IS 15 aus schwedischenDiensten in preussische und stand bei der 4ten Invaliden - Compagniezu Wolgast.

Elsanowsky, Herr von.

Ein Edelmann dieses Namens hat lange Jahre hindurch bei derInvaliden-Compagnie v. Treskow gestanden; nach der Autlösung der-selben im Jahre 1X07 wurde er zur 2ten Provinzial-Invaliden-Com-pagnie versetzt und in einem hohen Alter ist er im Jahre 1827 alsPremier - Lieutenant verstorben.

Elsncr, tlic Herren von.

Eine schlesische Familie, welche seit dem Jahre 1642 in dieserProvinz und namentlich im Breslauischen, ansässig ist. Zuerst wer-den aus ihr Joachim v. E. und dessen Sohn, Joachim Georg, namhaftgemacht. Der Letztere hatte zwei Söhne, Joachim Tobias und EmstEcrdinand. Sie wurden am 20. Februar 1693 vom Kaiser Leopold I. inden böhmischen Adelstand erhoben. Von ihren Nachkommen sind zweizu der Würde eines preussischen Generallieutenants gelangt, nament-lich der Chef des Regiments Gensdarmen und Ritter des rothen Adler-ordens v. E., der im Jahre t s 0S gestorben ist; der andere war zuletztCommandant der Festung Wittenberg und starb zu Dessau am lötenSeptbr. 1815. Der Enkel des Erstem und der Sohn des am II. April1831 verstorbenen Rittmeisters und Landesältesten, Friedrich LudteigJoachim v. E., besitzt in der Gegenwart das Gut Zieserwitz bei Neu-markt. Ein anderer v. E. ist Landesältester und Besitzer von Pilgrams-dorf bei Gohlberg, auch Ritter des Johanniterordens, vermählt mit einerv. Debschitz aus dem Hause Rakwitz. Sie führen einen in dreiTheile zerfallenden Schild. In dem obern Theile stehen drei Sternein einer Reihe, die untere grosse Hälfte ist gespalten. In der rech-ten steht ein Schloss, in der linken ein aufspringender Löwe. In demvor uns liegenden Abdrucke ist das Schild silbern und das Feld, indem die drei Sterne stehen, golden. Auf dem Helme ist ein Adler-llug angebracht.

Eissnitz, tlic Herren von.

Tiin sehr altes, adeliges Geschlecht in Schlesien, welches nichtmit der sächsischen Familie von der Oelsnitz zu verwechseln ist. Inder Gegenwart kommt dieser Name nicht mehr bei uns vor, und dieF amilie scheint daher schon vor längerer Zeit erloschen zu sein. Auchvon ihrer Geschichte und ihrem Besitzthume in Schlesien haben wirkeine Nachrichten aufgefunden, und Sinapius giebt (II. Bd. S. 611) nurdas 31 appen, übereinstimmend mit der Zeichnung in Siebmachers II.