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2 (1842) E - H
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Eisensclmiidt El bei.

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Eisenreich. Es hat sich ans (lieser Familie namentlich Conrads v. E.,Rathsherrn zu ßreslau, und Katharina v. Poppelau .Solln, Lucas v. K.,gehören zu ßreslau im Jahie 14.10, eben sowohl durch die dem Va-terlande geleisteten Dienste, als durch grosses Talent und richtigeAnwendung desselben, bekannt gemacht. Er wurde zu verschiedenen Malen hinter einander zum Haupte der Stadt Breslau ge-wählt, und verwaltete das Amt eines Landeshauptmanns des Fürsten-thums ßreslau in den schwierigsten Zeiten zu grosser Zufriedenheit desLandes. Im Jahre 1406 führte er dem Konige Matthias in Ungarn1800 Reiter gegen Georg Podiebrad, König in Böhmen, zu Hülfe, underschien unerwartet zu Olmiitz höchst willkommen mit seiner Reiter-schar. König Kasimir von Polen gab ihm einen deutlichen Beweisseiner Achtung, indem er ihn in demselben Jahre noch als Zeuge beimFriedensschlüsse mit dem Grossmeister des deutschen Ordens nachThorn berief. Dieser merkwürdige Mann starb am ö. Mai 1506 zu Bres-lau. Sein Epitaphium findet man in der Elisabethkirche daselbst. Ersoll, als einen interessanten Beitrag zur Geschichte seiner Zeit, einTagebuch unter dem Titel: Diarium de sui temporis rebus potissimuma se yestis, hinterlassen haben. (M. s. Hancke's Sites. Indigen. Erud.C. 53) Conradi Sites. Tog., Klausens Vergnügungen miissigerStun-den, P. XIV. pag. 180, und Schlesische Curiosität. II. S. 610.

Eiseiisclnnidt, Herr von.

Ein Offizier dieses Namens, Ernst v. Eisenschmidt, stand 1806 alsPremierlieutenant im Husarenregiment Prinz Eugen v. AViirtemberg.Er zeichnete sich in dem Feldzuge 1806 und 1807 in Schlesien beimehreren Gelegenheiten als Führer von Streifcoinmandos vor Neisseund Cosel aus, nachdem er sich schon in der polnischen Campagnein einein Gefechte bei Sobiewola den Verdienstorden erworben hatte.Bei dem Cavalleriegefechte in der Nähe von Hainau verschaffte ihmsein Muth das eiserne Kreuz. Nach dem Feldzuge 1813 wurde erals Major und Kreisbrigadier bei der Gensd'armerie angestellt. Erstarb am 25. Januar 1836 zu Brieg. Seine Wittwe ist eine v. Larisch.Aus dieser Ehe sind drei Töchter vorhanden.

Eitner, die Freiherren von.

Ein vornehmes, im vorigen Jahrhunderte blühendes freiherrlichesGeschlecht in Schlesien. Schon 1599 am 29. Novbr. starb zu NeisseMatthias v. Eitner, bei St. Job. zu Breslau Canonicus und zu NeisseDompropst, sein Grabmal ist in der Hauptkirche zu Neisse. Jo-hann Joseph Ignaz Frh. v. E. war 1720 Canonicus des hohen Dom-stiltes zu Breslau, und hochfiirstbischötiicher General-Vicariats-Amts-assessor. Dieses alte Geschlecht führte im rothen Schilde einen schwar-zen Kamm Aul dem gekrönten Helme stand eine schwarz ausgeschla-gene tartarische Mütze, mit drei Hahnenfedern geschmückt, auch mitgelben Quasten verziert. Die Helmdecken roth und schwarz. Sina-pius, iL Till. S. 330.

Elbel, die Herren von.

Dieses längst ausgegangene Geschlecht gehörte zur alten schlesi-sclien Ritterschaft. Die Hauptlinie dieser adeligen Familie schrieb sich