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2 (1842) E - H
Entstehung
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Eldittcn * Ellcr.

Klbel von Tunkendorf. Dieses ihr Stammgnt verkauften sie sclion im1 7. Jahrhunderte an den Rath zu Schweidnitz. Grünau hei Schweid-nitz, Wiltsch hei Neumarkt, Moisdorf hei Jauer, und Antheile vonKanfungen gehörten denen v. Klbel. Nocli in den heutigen Zeiten wirdein Antheil von Kaufungen lilhel-Kanfungen genannt, auch sind meh-rere Ritter aus diesem Geschlechte in den Grüften der katholischenKirche daselhst heigesetzt. Mau sieht an einer Mauer auch das Bildeines v. Ehel eingehauen mit dem Wappen. Endlich wurden noch inneuester Zeit hei einer Reparatur des Thurmes der Kirche zu Kau-fungen, im Kreise Schönau, Urkunden in dem Thurmknopfe, die meh-rere v. Ehel unterzeichnet hatten, gefunden. Das Wappen zeigte imrotlien Schilde drei cisenfarhige Blechhandschuhe. Auf dem Helmestanden zwei Flügel, der vordere rotli, der andere weiss; die Helin-decken rotli und weiss. Siehmacher giebt dieses Wappen 1. Th. S. öl,von Meding beschreibt es III. Tbl. Nr. 19t. Sinapius giebt 1. Bd.S. 350 und II. Bd. S. (ilO Nachricht von dieser Familie, auch erwähntGauhe dieselbe II. Bd. S. 251.

Eldittcn (Elditt), die Herren von.

Ein sehr altes stiftsfähiges Geschlecht im Ilalberstädtischen. KarlLudwig v. Elditten wurde 1728 in den Johanniterorden aufgenommenund als Comthur von Werben designirt. Noch bis zur Aufhebung deshohen Domstifts zu Haiherstadt waren Mitglieder dieser Familie in derReihe der Prälaten und Domherren. Der letzte Subsenior des Stiftesund einer der Electi waren aus dieser Familie. Noch in neuesterZeit kommt dieselbe unter dem im Regierungsbezirke Königsberg an-sässigen Adel vor. Siebmacher giebt I. Supplem. 1. ihr Wappen,eben so Tyroff 40, und Siebenkees ertheilt Nachrichten darüber im1. Bd. 1- Ahschn. S. 347; auch iindet man dieses Geschlecht imhalberstädtschen Stiftskalender aufgeführt. Sie führen im goldenenSchilde einen Baumstamm, auf welchem zwei Elstern oder Krähen si-tzen. Ein dritter solcher Vogel wiegt sich unter dem Baumstammeauf einem sichelförmigen Aste. Auf dein Helme stellt ein vierterschwarzer Vogel zwischen einem goldenen Adlerlluge.

Ellcr, die Herren von.

Ein altes vornehmes, jetzt erloschenes Geschlecht in Westphalenund am Niederrhein, welches die Würde eines Landdrosten der Graf-schaft Ravensberg, und in jener Landschaft und im Fürstenthuine Min-den ansehnliche Güter, namentlich Lobach, Bustedt, Kaltenhof u. s. w.besass. W'olftjang Ernst war kurbrandenburgscher Geh. Kriegsrath,General, Oberster über zwei Regimenter, Gouverneur von Minden undSparenburg u. s. w., ein Mann, der sich als Soldat wie als Staatsbe-amter, das volle Vertrauen des grossen Kurfürsten erworben hatte.Er starb im August 163,) zu Pyrmont. Mit seiner Gemahlin JulianeCharlotte Kalkhun von Leuchtmar hat er mehrere Kinder hinterlassen.Einer seiner Enkel war 180li Drost zu Berum im Fiirstenthume Ost-frieslaiul, ein anderer aber Major im Begimente von Hagken zu Ah-len und starb 1813. Der Name von Eller lebt fort durch die Erlaub-niss, welche Se. Majestät, der jetzt regierende König, dem Major vonEberstein unter dem II. Aug. 1319 ertheilte, den Namen und dasWappen der erloschenen Droste von Eller zu führen. In Cüln blühteeine Patrizierfamilie v. Eller, die nach Siebmacher ein mit dem vor-