Einem
Einsiedel.
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Eherhopf dargestellt ist; das 2. und 3. blaue Quartier enthielt die giil-(lencn Kämmerersclilüssel in Beziehung; auf die Ki'bkämmererwiirde.])as Ilerzschild wie der mittlere Helm tragen die v. KickstedtscbenWappenbilder, die wir oben angeführt haben , dieser nämlich den Pa-pagei, jener den Balken. Der Helm rechts ist gekrönt und trägt ro-tlie und silberne Biifielhörner, der linke aber einen Pfanenschweif mitdem Kümmererschliiisel belegt. Die Helmdecken sind gold und schwarz.Dieses Wappen darf laut einer vom Könige genehmigten Stiftung desverstorbenen Grafen v. K.-P., der jedesmalige Besitzer des Majoratsführen. Dieses Majorat ist ein Capital, welches auf Damme eingetra-genist. Gegenwärtig besitzt es der General-Landschaftsdirector v. E.-P.M. s. Job. Joach. Steinbruck's histor. geneal. Nachricht, von dem an-gesehenen Geschlechte Derer v. K., unter Anleitung der Lehnbriefeund anderer glaubwürdigen Urkunden entworfen, nebst zwei Wappenund einer Stammtafel. Stettin 1301. — Gauhe, I. S. 303 u. f. Briig-gemann's Beschreib, von Pommern, T. 2. Hptstck. Micräl., S. 4M),Urkundensammlung. Siebmacher giebt das Wappen, I. S. 175, III.S. 150. Dieneinann, S. I8tj No. 15, S. 102 No. 7. Das gräfl. v. E.-P.Wappen lindet man im neuen Wappenbuch der preuss. Monarchie, I.S. 3i). Der oben erwähnte Major v. K. wird durch das angekündigteWerk eine sehr ausführliche Geschichte des Geschlechtes Derer v. E,liefern.
Einem, Herr von.
Aus dieser Familie war A. (1. A. v. Einem, Hathmann und Stadt-Secretair zu Werben im Begierungs-Bezirke Magdeburg, der im Jahre1333 gestorben ist.
Einsiedel, die Grafen und Herren von.
Die Entstehung dieser uralten Familie wird auf zweifache Weiseangegeben. Der einen Angabe nach sollen sie aus der Schweiz nachSachsen gekommen sein, wo sie unter der Abtei Einsiedel Güter be-sassen; nach der andern sind sie böhmischen Ursprungs. Eine alteUrkunde nennt den Stammvater des Geschlechtes Mbtjinrad , der umdas Jahr 830 lebte und in einer Eremitage in Böhmen lange Zeit zu-rückgezogen von der Welt gehauset haben soll. Sein Dasein wird indas Jahr 830 gesetzt. Aber erst im Jahre 1281, zu derselben Zeit, alsdie erste Angabe die v. E. nach Sachsen versetzt, kommt erst wiederein Grubow v. E. vor, der als ein tapferer Kriegsheld ritterlich ge-fochten. In den Kriegen der Hussiten kämpften ebenfalls Viele ausdiesem Geschlechte mit. Kurt v. E. vertheidigte sich auf dem SchlosseSchreckenstein nach der im Jahre 1423 vorgefallenen Schlacht beiAussig. Sein Solin Friedrich pllanzte durch mehrere Söhne den altenStamm fort. — Ein Enkel von ihm, Hildebrmidt v. E., war kursäch-sischer Hofmarschall und Stifter der Gnandsteiner Linie. Eine andereLinie, die Salissche, verehrt in Heinrich v. E., kurfiirstl. geh. Rath undOberhofrichter zu Leipzig, eine dritte, die Scharfensteinische, in Huu-boldl v. E., kursächsischem Canzler und Oberinspector der Consistorien,eine vierte, die Syrasche, den Abraham v. E., der als ein sehr gelehr-ter Mann von seinen Zeitgenossen geehrt wurde, ihren Stammvater.Gnandstein, Salis und Syra liegen im Amte Borne, das Schloss Schrek-kenstein aber bei Wolkenstein im Erzgebirge. Seitdem Jahre 1745 sindZweige der Familie in den Grafenstand erhoben worden. In das preuss.