Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
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Eickstcdt.

schofs von Camin, und sass als der 13. Bischof vom Jahre 1329 bis1343 auf dem bischöflichen Stuhle. Er schlug die Brandenburger amCremmer Damm, schloss den Frieden zwischen Brandenburg und Pom-mern , gab der Stadt Bublitz ihre städtische Einrichtung u. s. w.Ausser den schon seit langen Zeiten besessenen Gütern Rothenclem-penow, Book, Mewegen und Radikow, ferner den allen Lehnen Zaren-thin, Lebbehn, Hohenholz, Glasow, erwarb sie im 16. Jahrhunderte dieGüter Coblenz und Krugsdorf. Ausserdem trug die Familie schon inälterer Zeit auf dem rechten Oderufer Güter vom Abte zu Colbatzzu Lehn, namentlich das Städtchen Wollin. Vinccnz v. E. war im<6. Jahrhunderte Kanzler und später Grosshofmeisler von Bommern.Sein Solln Hans v. E. wurde pommerscher Oberhofmarschall. Die-selbe Würde erlangte Kogisluv v. Ii. Georg v. E., der Erbkämme-rer von Bommern, Ritter des Johanniterordens, Chefpräsident der k.Regierung zu Stettin, Herr auf Rothenclempenow u. s. w., starb kin-derlos. Friedrieh iVilhelm v. E. auf Coblenz und Krugsdorf, königl.Landrath, hatte zwei Söhne. Der jüngere von diesen, Friedrich Wil-helm v. E., geb. am 7. Septbr. 1704, gelangte am 2- März 1756 zurWürde eines wirkl, geh. Staatsministers, grand mnitre de In garderohe,und wurde am 2S. Januar 1753 mit seinem Neben August Ludwig Maxi-milian v. E., nachmals Oberhofmeister, Erbkämmerer von Bommernund Ritter des Johanniterordens, mit dem Beinamen v. Beterswald, inden Grafenstand erhoben. Der Name Beterswald kam von einemOheim (Mutter Bruder), des ersten Grafen v. E.-B., dem hannover-schen Oberstallmeister v. Beterswald, der den Minister zum Universal-erben eingesetzt hatte, her. Der Minister starb kinderlos, und seinerwähnter Nelfe, Aug. Liulw. Max. v. E., folgte ihm im Besitz derGüter. Aber auch er starb kinderlos, und seine Besitzungen gingenvertragsmässig auf die Linie über, welche jetzt in deren Besitz ist,nämlich auf Christoph Friedrich Ludwig v. E., und sodann auf dessenSohn, Johann Georg Ephraim v. E. Den Namen Beterswald hat derKönig dem gegenwärtigen Besitzer von Hohenholz und dessen Nach-kommen zu führen bewilligt. Georg Friedrich v. E,, königl. Bräsi-dent, liinterliess drei Söhne, von denen einer Briemen erbte, der zweiteerkaufte Wartkow, und der dritte erhielt durchs Loos Tantow. Dievon dem oben erwähnten Chefpräsidenten Georg v. E. besessenen Clein-penower Güter fielen an den ebenfalls schon erwähnten Generaldirec-tor der pommerschen Landschaft und Oberlandesgerichtsrath, auchRitter des rothen Adlerordens mit Eichenlaub II. Classe, v. E.-Bcters-wald. In Schlesien besitzen gegenwärtig die vier Söhne des auchschon erwähnten Joachim Gottlieh Friedrich die Güter Silberkopf, Sle-likau und Cornitz. Ein Bruder desselben, C.A.L.y. E., ist königl.preuss. Major in der Adjutantur und Ritter des eisernen Kreuzes. Vondemselben ist im Frühjahre 1836 eine Urkundensammlung zur Ge-schichte des Geschlechtes Derer v. E., welche vorzüglich auch dieMarken und Bommern und die darin angesessenen Familien betrifft,angekündigt worden. Das ursprünglich v. Eickstedtsche Wappender pommerschen Linie sind die Schraplauschen schwarzen Balken imgoldenen Felde; von diesen ist der obere mit zwei, der untere miteiner goldenen Rose belegt. Auf dem Helme steht auf einem abge-hauenen Eichstamme mit grünen Eichenblättern ein grüner, mit einemgüldenen Ilalsbande gezierter Bapagei, der einen goldenen Ring im.Schnabel trägt. Die altmärksche und erste uckermärksche Linieführten ein anderes Wappen, nämlich drei Schwerter im blauen Felde. Das erloschene Geschlecht der Grafen v. E.-B. führte ein spitzzulaufendes cpiädrirtes Schild mit einem Herzschilde. Das 1. und 4.Quartier zeigte im rothen Felde einen weissen Balken, auf dem ein