Eicksted t.
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Kikelo in Urkunden genannt wird. Ihr Stammhaus ist das Dorf Iikelin der Grafschaft Mark. In der dasigen Kirche befindet sich einGrabstein mit den Worten: ,,IIic ligt begraben Taho von Flcel, derHerde." — Gerhard v. Eickel zu Grön war l|56 Justiz- und Hof-gerichtsrath beim Hofgerichte zu Cleve, v. Steinen in der westphäli-schen Geschichte, giebt Nachrichten über dieses Geschlecht, II. S. 681,Tabelle 31. Siebmacher giebt, II. S 110, das Wappen desselben, undv. Meding beschreibt es II. No. 219. Sie führten im silbernen spa-nischen Schilde einen von der obern Rechten zur untern Linken lau-fenden Balken mit drei goldenen Wecken belegt. Dasselbe Bild wie-derholte sich auf dem Helme zwischen zwei Biiifelhörnern.
Eickstedt, die Herren von.
Auch Eichstedt, Hestedt, Egstedt, Eckstedt, Eycstede. Ein ausThüringen stammendes, altes, vornehmes und angesehenes Geschlecht,von dem eine Linie in das Magdeburgische und in die Altmark über-ging, und sich auch später in der Uckermark verbreitete. Eine anderekam mit Albrecht dem Bär nach Brandenburg, machte sich in derMittelmark ansässig, und ging von da zum Tlieil nach Pommern über.Die dritte Linie blieb in Thüringen. Aus ihr sind die heutigen Vitz-thums v. Eckstädt hervorgegangen, die von dem Amte eines Vicedomsvon Erfurt, welches sie lange Zeit bekleideten, den Namen Vicedomoder Vitzthum vorgesetzt haben. Die Stammreihe des ganzen Ge-schlechts wird mit Conrad v K., dem Sohne Ecldiards, Edlen Herrenvon Schraplau , eröffnet. Von den in die diesseitigen Staaten gekom-menen Linien besass die altmärkische bis in die Hälfte des vorigenJahihunderts Eichstedt und Baumgarten. Die ältere uckermärkischeLinie besass Eickstedt, Damme, Ziemkendorf u. s. w. in der Ucker-mark und ist erloschen. Ihre Besitzungen kamen an einen Zweig derpominerschen Linie, der nun die neuere oder zweite uckermärkischeLinie bildete. Auch diese ist vor Kurzem ausgestorben, und ihre Gü-ter besitzt gegenwärtig der unten näher erwähnte General-Landschafts-director v. E.-Peterswald. Die uckermärkische Linie hatte auch dieGesaminthand an den pominerschen Lehnen, aber nicht die altmärki-sche. Bei der zweiten uckermärkischen Linie versteht sich diese Lehns-verbindung von selbst, weil sie ursprünglich dahin gehörten. Die init-telmiirkische Linie hat ihr Stammgut Eichstädt bei Oranienburg. Eskam schon zeitig in andere Hände; doch war sie noch im 1 (5. Jahr-hunderte im Besitz anderer Güter in jener Landschaft. Wie man ver-mulhet, ist sie mit einem Geistlichen erloschen. Die poinmersche Linieist in diesem Augenblicke die ausgedehnteste und gehörte schon sehrfrüh zum hohen Adel in Pommern, oder zu den Schlossgesessenen.Alle pominerschen v. E. gehören zur Clempenowschen Linie und ha-ben die gesaminte Hand an diese Lehne. Indessen hat man sie zu-weilen nach ihren Besitzungen genannt, und so existirt heute eineClempenowsche, Hohenholzsche, Coblenzsche und Tantowsche Linie.Auch die Glieder des Geschlechtes, welche im Arnswaldischen KreiseLehne besassen, gehören zur Clempenowschen Linie. Ferner habendie Nachkommen des Oberhofmarschalls Hans v. E. auch die Zinne-schen Güter am Madiiesee. Gegenwärtig ist ein Zweig des Clempe-nowschen Hauses in Schlesien angesessen. Die Familie besitzt erblichdas Erbkümmereraint in Vorpommern. Es ist in neuester Zeit vondem verstorbenen Joachim Göttlich Friedrich v. E. auf Silberkopf anden General-Landschaftsdirector v. E.-Peterswald übergegangen. Vonder pominerschen Linie gelangte Friedrich v. E. zur Würde eines Bi-