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Eickc — Eickel.
Matthias Friedrich v. E., war am 4. Febr. 1760 ebenfalls ohne männ-liche Nachkommen mit Tode abgegangen. — Martin Ludwig v. E.,geb. zu Colberg am 18. Febr. 1710, gelangte in der preuss. Armeebis zur Würde eines Generallieutenants, Chef eines Füsilierregimentsund Bitter des schwarzen Adlerordens und des Ordens pour le merite,und im Jan. 1701 trat er als General der Infanterie in den Ruhestand.Sein Bildniss und seine Lebensbeschreibung beiinden sich im Berlini-schen genealogisch-historischen Kalender für das Jahr 17*1. Aus der-selben Familie stammt auch der Obrist v. E. bei dem Berliner Invali-dencorps, der im Jahre 1815 gestorben ist, ab. Brüggemann a. a. O.giebt über die Familie v. Eichmann im 1. Bande, 11. Hauptstiick undTill. II. Bd. II. S. 589 Nachrichten.
Eicke, (lic Herren von.
Eine schlesische Familie, deren Stammhaus von Sinapius Pöllwitzbei Liegnitz genannt wird. Dieser Ort heisst aber eigentlich Pohl-witz (Gross-Pohlwitz), und liegt in der Nähe von Wahlstatt. Der er-ste dieses Geschlechtes, welcher in der vaterländischen Geschichte vor-kommt, ist J'eczhn v. E., der um das Jahr 1342 judex curiae des Her-zogs Bolko zu Schweidnitz war. Seine Enkel und Nachkommen er-warben Pohlwitz, Dambritsch, Hülm, Schützendorf, Ruppersdorf, Buch-wald u. s. w. Anna Elisabeth v. E., zuerst vermählt an den scliott-ländischen Baron v. Londi, Commandant v. Bremen und Verden, undzum zweitenmal mit dem kaiserl. General Freiherrn Jacob v. Sclilee-pusch, wird von Sinapius als eine sehr geistreiche Dame geschildert,die sich zu ihrer Zeit als Schriftstellerin einen grossen Namen erwor-ben hat. Unter den von ihr edirten Schriften nennt er unter andern:die geistliche und häusliche Seelen-Apotheke, in allen geistlichen undleiblichen Nöthen zu gebrauchen. Frankfurt und Leipzig lti87j und: denanmuthigen Seelenerquickenden Würzgarten, oder auserlesenes Gebet-buch. In neuerer Zeit war Georg Adolph v. E. auf Strien bei Winzig,königl. Justizrath und Stadtdirector zu Winzig. Dieses Dorf gehörtgegenwärtig einem Herrn v. Seelstrang. — In der preuss. Armee ha-ben zu verschiedenen Zeiten Mitglieder aus dieser Familie gedient.Noch gegenwärtig lebt zu Berlin der Generallieutenant a. I). v. E.,der bis zum Jahre 1806 in dem Kürassierregiment Graf v. Henckelstand, zuletzt Generalmajor und Commandern' der 10. Cavalleriebri-gade war, und 1825 als Generallieutenant mit Pension in den Ruhe-stand versetzt worden ist. — Im 11. Infanterieregimente steht einMajor v. E. Der erwähnte General erwarb das eiserne Kreuz 1. ClassebeiBrienne, und der Major das eiserne Kreuz II. Classe in der Schlachtbei Leipzig. — Ein anderer Major v. E., gegenwärtig a. D., erhieltes vor Avesnes. — Herr v. E. auf Haltauf bei Oldau, ist Kreispolizei-Districtscommissarius. — Das Wappen dieser Familie besteht aus ei-nem weissen Schilde. In demselben zeigt sich in griinem Schilfe einWasserhuhn, das einen Fisch im Schnabel hält. Auf dem Helme stehtdasselbe Bild; die Helmdecken sind schwarz und weiss. M. s. Gaulle,1. S. 362. Sinap., I. S. 349 u. f., II. S. 608 — 610. v. Meding be-schreibt das Wappen, II. No. 218.
Eickel, die Herren von.
Eine altadelige Familie in Westphalen und im RegierungsbezirkeDüsseldorf der Rheinprovinz, die auch oft Eyckel, Ekel, Eiklo und