Eiclilcr — Eiclunann.
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genwärtig das Be'wtzthnm eines v. Olszewski. — Die v. E. führtenim goldenen Schilde einen rothen Thurm mit drei Spitzen, der miteinem halben Monde geschmückt war. Dieses Bild wiederholte sichauf dem Helme. Die Decken gelb und rotli. Siehmacher giebt die-ses Wappen, I. S. 51. Ein anderes steht in demselben Wappenbuche,I. S. 108. Hier ist das Schild quadrirt. In den blauen Feldern 1 und4 ist auf grünem Hiigel ein Eichenzweig mit drei Eicheln, in denFeldern 2 und 3 aber ein auf einem Baumstamine sitzendes Eiclikätz-lein im goldenen Felde dargestellt. Auf dem Helme wiederholt sichder Eichenzweig mit den drei Eicheln. Sinapius erwähnt Derer v. E.,I. S. 348 und II. S. 607. Gauhe, I. S. 361.
Eiclilcr, die Freiherren und Herren von.
1) Das sehr alte Geschlecht der Freiherren v. E., eigentlich Eich-ler von Auritz, stammt aus Franken. Es wurde am 20. Novbr. 1712vom Kaiser Karl VI. in den Freiherrenstand erhoben. In dem preuss.Staate ist diese Familie zwar nicht ansässig, aber einige Mitgliederderselben standen oder stehen noch in der Armee. Im Jägerregimentstand der Capitain A. v.B.; er wurde 1809 Major im Garde-Jägerbä-taillon, und ist als pensionirter Oberstlieutenant gestorben. Ein Bru-der von ihm starb 1828 als Major und Adjutant des Kriegsministerszu Berlin. — Ein Freiherr v. E. war im Jahre 1806 geheimer Re-gierungsrath, und der älteste Rath bei der Anspachschen Regierung.Er war auch seit dem Jahre 1792 königl. preuss. Kammerherr. —2) Heinrich v. E., der bis zum Jahre 1S06 als Capitain in der ost-preussischen Füsilierbrigade zuMemel gestanden hatte, wurde 1809 alsMajor vom 1. Infanterieregiment mit Pension verabschiedet, und starb81 Jahre alt am 15. Septbr. 1831 zu Tilsit. Sein Sohn stand im Jahre1828 als Capitain im 17. Infanterieregiment.
Eiclilitz, Herr von.
Ein Hauptmann a. D. v. Eichlitz ist als Einnehmer bei dem Un-tersteueramte zu Laskowitz bei Brieg angestellt.
E i c Ii m a n n, die Herren von.
König Friedrich I. erhob am Tage seiner Krönung, am 13.Januar 1701, den Doctor der Rechte und Landrath zu Stolpe in Pom-mern, Ewald Joachim Eichmann, in den Adelstand. Er verlieh ihmbei dieser Gelegenheit folgendes Wappen : in einem von der Rechtenzur Linken schräg durchschnittenen Schilde ist in dem oberen blauenFelde der zunehmende Mond zwischen zwei goldenen sechseckigenSternen, in dem unteren silbernen Felde eine grüne Eiche, und aufdem gekrönten Helme ein sechseckiger goldener Stern dargestellt. DieSchildhalter sind auf beiden Seiten zwei mit Eichenlaub bekränztewilde Männer. — v. Gundling führt die v. E. als Besitzer des GutesNeurese im Fürstenthume Camin an. Dieses Gut war früher ein v.Manteulfelsches Lehn, welches der oben erwähnte Ewald Joachim v. E.im Jahre 1704 erkaufte. Nach dem Tode des Kriegsralhs EmanuclErnst v. E., des jüngeren Sohnes Ewalds Joachims , mit dem die Fa-milie erlosch, fiel sein Gut Neurese an die hinterlassene Wittwe, ge-borene v. Broich. Ein anderer Solln des Landraths Ewald Joachim
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