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2 (1842) E - H
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Egeln

Egmont.

Egeln, Herr von.

Friedrich Egeln schwang sich unter dem grossen Kurfürsten undden Königen Friedrich I. und Friedrich Wilhelm I. vom gemeinen Hei-ter bis zum Generallieutenant und Chef eines Kiirassierregiments em-por. Er war zu Tilsit geboren und Abkömmling einer alten adeligenFamilie, die mit dem deutschen Orden aus dem Reiche nach Preus-sen gekommen war. Erst als er zum Staabsoftiziere avancirt und mitder Amtshauptmannschaft Oletzkow begnadigt worden war, machte ervon dem Adel seiner Vorfahren wieder Gebrauch. Er starb 1734 inden ersten Tagen des Augusts zu Fischhausen kinderlos. Noch ehe erOffizier wurde hatte er sich mit einem armen Landmädchen verheira-tliet; sie verliess ihren Gemahl freiwillig, als er zu hohen Würden ge-langte, weil sie glaubte, sich in diese .Standeserhöhung nicht schickenzu können, und kehrte daher zu ihren gewohnten früheren Beschäfti-gungen zurück. Der General vergass aber dennoch nicht seiner Gat-tin, sie erhielt laut des Testamentes sein ansehnliches Vermögen, undim Leben rühmte er öfters laut ihre aus Herzensgüte entsprungeneResignation, die als ein seltenes Beispiel weiblicher Bescheidenheit, insolchen Fällen, wohl der Erwähnung Werth bleibt. Die alte Fa-milie von Egell oder Egeln führte nach Siebmacher III. Bd. S. 54 ein«piadrirtes Schild; in dem Isten und 4ten Felde zeigte sich ein golde-ner Löwe auf schwarzem Grunde, im 2ten und 3teil aber ein dreifa-cher rother Spitzenschnitt in Silber. Auf dem Helme stand der Löwezwischen einem Adlerliuge. Der rechte Flügel war oben weiss, untenroth, der linke oben gelb und unten schwarz.

Eggers, die Herren von.

Ein Capitain v. E., der früher im Regiment Graf v. Tauentziengestanden hatte, starb 1819 als ausgeschieden vom 9. Garnison-Ba-taillon. Derselbe führte folgendes Wappen: Das Schild war ge-spalten. In der rechten Ilälfte stand ein schwarzer halber Adler inSilber, in der linken war oben eine Sonne, unten ein goldener Quer-balken in roth. Auf dem Helme stand ein Adlerllug.

Egloff, die Herren von.

König Friedrich Wilhelm II. erhob am II. Juni 1792 die von demGrafen Otto Friedrich von Egloifstein mit Anna Barbara Stein erzeug-ten Kinder, nachdem sie legitimirt worden waren, und zwar Lud-wig Heinrich Karl August Eglotf und Friederike Harham und LouiseGöttliche, in den Adelstand. Ludwig Heinrich Karl August v. E. ist ge-genwärtig Major im 1. Ilusarenregimente und Ritter mehrerer Orden.Das eiserne Kreuz erwarb sich derselbe in dem Gefechte bei Luckau1813. Friederike Barbara v. E. ist die Gemahlin des Landschafts-directors von Knoblauch auf Bansen im Ermelande. Louise Gott-liehe ist mit dem General v. Mayer, früher Commandern' des 38. In-fanterieregiments, vermählt, v. Hattstein, Th.III. S. 165, und v. Meding,II. S. 153, beschreiben das Wappen einer Familie v. Egloir, die abermit der hier näher erwähnten in keiner Verbindung steht.

Egmont, die Grafen und Herren von.

Eine uralte, dem Niederrhein und den Niederlanden angehörigevornehme Familie, deren Stammschloss in Nordholland und der AU-