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2 (1842) E - H
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Eerdc Eflcra.

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j657 am 10. Octbr. verschied zu Breslau im blühenden MannesalterIlaUhasar Franciscus lidler v. K., Ihro kaiserl. Majestät Oberamtsrathim Herzögthuine Schlesien. Er besass das Burglelm Kröllwitz imBreslauischen und wohnte den Fürstentagen als kaiserl. Commissariusnnd als ein Mann von grossem Ansehen bei. (M. s. Henel. Sile-siogr. C. 7. [). 298 und C. 12. pag. 1157. Lucä p. 1326.)

Ecrtlc, die Herren von.

Ein Herr v. E. ist gegenwärtig Landrath des Kreises Geldern undRitter des rothen Adlerordens 4ter Classe. Wir vermögen nicht zuentscheiden, ob er zu der freiherrlichen Familie v. Eerde gehört, auswelcher Franz Karl, Freiherr v. E. das adelige Gut Eprath, das Lehn-gut Häfmanns, nebst einigen Erbpachten unter Rayen, Hausinannshofzu Neukirchen, desgleichen das Haus Kyll im Cölnischen und einigeGüter im Westphälischen besass.

Effcrn, die Grafen und Herren von.

Eine rheinländische Familie, deren Stammsitz das Dorf Elfern imheutigen Landkreise Cöln ist. Sie kommt mit Zunder (Alexander) v. E.schon 1409 vor, und zerfiel später in die Linien Elfern -Eilern, Ef-fern-Zeverick und Elfern-Giersdorf. Johann v. E. begleitete 1562den Herzog Wilhelm von Jülich zur Wahl des Kaisers Maximilian II.(Brosii annales III. p. 75). Andreas v. E. blieb im Heere des Prin-zen von Oranien auf der Mocker Heide. Wilhelm v. E. war nachLielland gezogen und wurde Burggraf zu Riga. Er war mit Agnesvon Schwarzenberg vermählt. Heinrieh v. E. war 1590 Domherr zuSpeier, und Wilhelm v. E. 1612 Bischof zu Worms (starb 1616).Agnes Elisabeth, Freiin v. E., vermählte sich um das Jahr 1638 mit demberühmten General Peter Melander, nachmaligem Herrn und Reichs-grafen von Holzapfel. (Er liel am 17. Mai 1648 in der Schlachtvon Suchmarshausen.) Seine Witwe erwarb die Herrschaft Schaum-burg durch Kauf von dem Fürsten von Nassau. Beide Herrschaf-ten brachte ihre einzige Tochter aus jener Ehe, Elisabeth Charlotte,Grälin von Holzapfel ihrem Gemahl, dem Grafen Adolph von Nas-sau-Dietz. Am Anfänge des vorigen Jahrhunderts zur gräflichenWürde gelangt, bekleidete ein Graf von Elfern 1714 den Posteneines kurpfälzischen Staatsministers. Ein anderer war Generalder Cavallerie des Kurfürsten von der Pfalz. Gegenwärtig scheintdieses vornehme Geschlecht erloschen zu sein. Es war mit denGymnich, Merode, Metternich, Schwarzenberg und andern Dyna-sten-Geschlechtern verwandt und führte im rothen Schilde, das voneinem goldenen Querbalken getheilt war, einen vierfach gezinkten gol-denen Balken, auf dem Helme aber den Kopf und Hals eines golde-nen Elephanten. M. s. Siebmacher, I. S. 132. Gauhe, 1. S. 359. InCöln kommt auch ein adeliges Geschlecht der Elfern oder Eiferen vonStolberg vor. Sein Wappen hat viele Aehnlichkeit mit dem der vor-erwähnten freiherrlichen Familie. Das Schild ist blau und von dreigoldenen Balken, von denen der obere viermal gezinkt ist, der Querenach getheilt. Auf dem offenen Turnierhelme steht der Hals undKopf eines rothen, nach der rechten Seite gewendeten Elephanten. Sieb-macher V. S. 307.