Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
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Edcling Edelstein.

war ein Mond mit unter sich gekehrten Hörnern, halb rotli, halb weiss,und oben mit drei weissen Federbüschen geziert. Die Helmdeckenwaren rotli und weiss. Alle drei Familien stimmten mit dem Wappenschilde iiberein, nur unterschieden sie sich dadurch, dass die Eok-wrichte und Kckweichte eine weisse Kugel, die oben mit fünf weis-sen Federbiischen besteckt war, führten und die Ileliudecken bei die-sen Letzteren auch rotli und blau waren.

Edcling (Edling), die Herren von.

Diese Familie gehört zum pommerschen Adel und besass hier imGreiifenberger Kreise mehrere Güter, namentlich Kibbekart, Völzinund Wittenfelde, die Geort) Friedrich v. F. mit des Prälaten Wilhelmv. Mildenitz Erbtochter erheirathete. Bogtslnv M'ilhelm v. K. war Land-rath, und sein einziger Sohn Ei/idius Kurl M'ilhelm v. F., Kammerherr.Mit dessen Tode scheint die Familie erloschen zu sein, denn KönigFriedrich Ii. belehnte den Generalmajor v. Lettow mit den genann-ten Gütern, auf die ihm schon früher die Anwartschaft geworden war.Die Familie v. F. führte einen die Länge herab getheilten Schild; indem rechten blauen Felde eine halbe goldene Sonne mit Strahlen; indem linken goldenen Felde eine halbe blane Lilie, die sich an diehalbe Sonne anschliesst. Auf dem Schilde befindet sich ein ofienerTurnierhelm mit einer Krone, und auf derselben ein halber Hirsch miteinem Flügel. So sagt Brüggemann, v. Meding aber II. No. 212. sagt,ein Greif mit einem Hirschkopfe. Die Helmdecken sind blau und Gold.M. s. Micräl. 480. Ganz verschieden ist das Wappen der Grafenv. Edling in Oestreich, das man in Tyroffs Wappenbuch der österr.Monarchie VII. Taf. 14. findet. Dennoch wirft v. Hellbach beide Fa-milien unter einander, indem er sagt:Die v. Edling oder Edelingsind vom pommerschein und östreichschem Adel, Freiherren und Grä-len." Hinsichtlich der Oestreichischen aber kommen in Leupohfs All-gemeinem Adels-Archiv der üstreichischen Monarchie, das weiter nichtfortgesetzt worden ist, 1. Bd. S. 97, Nachrichten über die Grafen v.Edling vor.

Edelkirchen, die Herren von.

Nach von Hattstein (1. B. S. 105) stammen die von Edelkirchenaus der Kurmark ; diese verliessen sie aber schon vor langen Jahrenund haben sich anderweitig niedergelassen. Man findet ihr Wappen inSiebmacher Illtes Suppl. 167.

-Edclsheiin, Freiherr von.

Der grossherzogl. badensche wirkliche Geheime-Rath und Ober-Ceremonienmeister, Freiherr v. F., ist schon seit dem Jahre 1800-nigl. preuss. Kammerherr und seit dem Jahre 1823 Ritter des preuss.Johanniterordens.

Edelstein, die Herren von.

Die Edlen v. Edelstein werden als ein angesehenes Geschlecht ge-nannt, das im 17ten Jahrhunderte in Schlesien blühte. Im Jahre