Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
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Eckhard Eckwart.

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neu Tochter Marie t durch deren Tod am 2. Octbr. 1698 die Eckers-dorfe auch in weiblicher Linie erloschen. Das Wappen dieser Familiezeigt im blauen Schilde einen weissen Baumstock, der von einem 10-then Pfeil durchbohrt ist, und Stock undPfeil bilden ein Andreaskreuz.M. s. Sinapius S. 347.

Eckhard, Herr von.

Der geheime Kriegsrath v. E. in Königsberg wurde am 3. Juli1738 geadelt, am 2 August 1740 zu Gumbinnen verhaftet und auf 20Meilen von Berlin verwiesen. Wie bekannt, hatte er durch falscheBerichte die Regierung hintergangen.

Eckhardtstein, die Freiherren von.

Der Gutsbesitzer Ernst Jacob Eckhardt wurde am 20. Februar1799 unter dem Namen Eckhardt von Eckhardtstein in den Freiherrn-stand erhoben. Seine Söhne und Enkel besitzen noch in der Gegen-wart sehr ansehnliche Güter in der Provinz Brandenburg, eben soauch bedeutende Fabrikanlagen in Berlin. Namentlich die BerlinerSteingutfabrik, welche der Baron v. E. unter der Firma E. F. Cr.von Eckhardtsteinschen Erben, und eine Spiegelfabrik, welche dieWitwe des Freiherrn //. v. E., geborne von Kröcher, unter der FirmaF. II. v. Kckhardtsteinsclie Erben besitzt. Zu Charlottenburg wohntder königl. Kammerherr und Major a. D., auch Ritter des eisernenKreuzes 2ter Classe, Franz v. E. Das Wappen dieser Familie istein in zwei Theile zerfallendes Schild. Die obere Hälfte zeigt denpreussischen Adler im silbernen Felde, der untere Theil ist durch einenSpitzenschnitt in ein blaues und goldenes Dreieck getheilt und voneinem rothen Querbalken, der mit drei Eicheln belegt ist, durchschnit-ten. Auf diesem Schilde steht eine siebenperlige Freiherrnkrone und überdieser sind zwei offene Turnierhelme angebracht. Der rechter Iland istgekrönt und trägt den Kopf und Hals des preuss. gekrönten Adlers,der linke eine gestreifte Wulst und einen rothen Adlerlliigel mit denoben erwähnten drei Eicheln belegt. Zu Schildhaltern sind ein golde-ner Löwe und ein blauer Bär mit goldenem Halsbande gewählt.

Eck wart, die Herren von.

Es kommen unter dem schlesischen Adel drei Familien vor, diebald Eckwart, Eckwricht, auch Eckweicht (v. Schickfuss sogar Eck-brecht) geschrieben und genannt werden, aber alle ein und demselbenGeschlechte angehörig waren, dessen Stammhaus nach Lucä Schrei-bersdorf im Fürstenthuine Brieg war. Namentlich besass Casparv. Eckwricht im Jahre 1586 Schreibersdorf, und seine Vorfahrenhatten schon um das Jahr 1540 dieses Gut; im Jahre 1664 kommtCaspar Bernhard v. Eckwart als Herr der Güter Masswitz, Kochenund Neudorf und als Landes-Cassendirector des Fürstenthums Briegvor. Die Eckwricht besassen auch Seifersdorf bei Ottinachau undMünchhoff bei Münsterberg. Dieses letztere Gut ist am längsten inihren Händen gewesen. Die Eckwrichs aus dem Hause Schreibers-dorf hatten folgendes Wappen. Es war ein quadrirtes Schild, dessenIstes und 4tes Feld rotli, das 2te und 3te blau, und zwischen diesenFeldern mittendurch ein weisser Balken gezogen war. Auf dem Helme