Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
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104 Eckenbrcclier Eckerstiorf.

stenkrone pag. 307). Mehrere Autoren setzen auch Die v. E. unterdie Kitterschaft des Fiirstenthums Liegnitz. (Silesiogr. Henel. C. 8.pag. 771.)

Eckenb rech er, die Herren von.

Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 20. Januar 1792 denHauptmann und Kitter des Verdienstordens, Johann Aupust Eckenbre-cher, in den Adelstand. Dieser verdienstvolle Artillerieollizier war eingeborner Berliner, und hatte sich namentlich durch sein Commandoder Artillerie vor Gorkuin in Holland, im Jahre 1787 ausgezeichnet.Er gelangte am 27. Septbr. 1803 zum Commando des reitenden Artil-lerieregiments zn Berlin, erhielt im Jahre 1809 als Generalmajor denAbschied, und sein Tod erfolgte am 8. Novbr. 1822. Ein Sohnvon ihm starb 1826 als verabschiedeter Major mit Hinterlassung vonmännlichen Nachkommen. Das dieser Familie bei ihrer Erhebungbeigelegte Wappen zeigt im silbernen Schilde drei neben einanderstehende Blumen, jede mit vier Blättern an den Stengeln, aus griinemKäsen wachsend. Auf dem Helme ist zwischen einem Adlerlluge einebrennende Granate angebracht.

Ecker-Eckbofen, die Herren von.

Man findet diese Familie auch oft blos Eghofen oder Eckhofengeschrieben. Wenzel Ecker v. Eghofen war des Kaisers Ober-zollamtmann in Ober- und Niederschlesien, er starb am 24. Februar1611 in Breslau. Er scheint der letzte seines Geschlechtes gewesenzu sein. Sie führten als Wappen ein gespaltenes Schild, dessenvordere Seite weiss, die hintere schwarz war, doch durchstreicht beideein Winkelmaass, welches im weissen Felde roth, im schwarzen gelbist. Auf dem gekrönten Helme sieht man einen gekrönten schwarzenAdler mit ausgebreiteten Flügeln und auf jeder Seite zwei Fahnen;auf der vorderen Seite ist die obere Fahne roth, auf der hinterenSeite aber die obere Fahne gelb, die untere schwarz. Die vorde-ren Helmdecken sind weiss und roth, die hinteren gelb und schwarz.

Eckersberg, Herr von.

Der König Friedrich I. erhob am 18. Januar 1702 Johann Phi-lipp Cebrowski aus Preussen, unter dem Namen v. Eckersberg in denAdelstand.

Eckerstlorf, die Herren von.

Ein altes erloschenes schlesisches und mährisches Geschleckt, des-sen Stammhaus Eckersdorf das heutige gräfl. Anton Magnische Schlossbei Neurode in der Grafschaft Glaz ist. Doch bliikete auch eine LinieEckersdorf-Labitsch und Poditau. Im J. 1464 ward Wenzel v. E. mitSchild und Helm vom KönigGeorg begnadigt. Adrian v. E. anfLabitschund Poditau starb am 1. Decbr. 1641. Kr war mit Maria Reichen-bach von Kunzeiulorf vermählt, und wird für den Letzten seines Ge-schlechtes in Schlesien gehalten. Wenigstens fielen die Güter seinesHauses an seinen Eidam, den Gemahl seiner einzigen zuriickgelasse-