Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
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Eckardt Eckart,sliauscn.

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Eckardt (Eckardtcn), die Herren von.

In der Mitte des lt. Jahrhunderts war eine adelige Familie diesesNamens im Oelsischen begütert, namentlich besass sie hier einen An-thcil des gegenwärtig grätl. v. Dyhrnschen Gutes Miihlwitz bei Bern-sladt, welches Sinapius Milowitz nennt. Siebmacher giebt, III. S. 94,das Wappen dieser Familie, die er v. Eckardten nennt. Es ist eingetheiltes Schild. In der unteren goldenen Hälfte liegt ein schwarzerSparren, unter demselben steht auf grünem Hügel ein Eiclienbäumchen,das mit seinen Wipfeln bis in die obere in roth und Silber abgetheilteHälfte reicht. An diesem Bäumchen läuft nach der rechten Seite hinein weisser Hund. Auf dem gekrönten Helme stellen zwischen zweiBüffelhörnern, deren vorderes oben weiss und unten roth, das hintereaber oben schwarz und unten gelb ist, die im Schilde angegebenenWappenbilder, jedoch ohne Sparren. Die Helmdecken sind vorn gelbund schwarz, hinten roth und weiss.

Eckartskerg, tlic Herren von.

Die Herren v. Eckarlsberg, die nach mehreren Autoren gleicheAbstammung mit dem in Thüringen längst erloschenen uralten Ge-schlechte der Eckertsberge haben sollen, nach anderen aber aus Fran-ken abstammen, waren schon am Anfange des 17. Jahrhunderts inSchlesien begütert. Um das Jahr 1080 besass schon Christian Heinrichv. E , Kreisdeputirter, das Gut Zauclie, eigentlich Nieder-Zauche, wel-ches einer seiner Nachkommen zu einem der schönsten Landsitze derProvinz gemacht hat. Johann Ludwig v. E. war künigl. General-major und Chef eines Füsilierregiments, welches zuletzt v. Zweifelhiess und in Bayreuth in Garnison stand. Er war im Bayreuthschengeboren und hatte den meisten Schlachten des siebenjährigen Kriegesbeigewohnt, bei der von Cnnersdorf und in der Belagerung von Ol-miitz ward er verwundet. Im Jahre 1793 hatte er den Abschied mitPension erhalten. Gegenwärtig ist Karl Heinrich v. E., früher aufItunzendorf, Landrath des Kreises Glogau. Von seinen Brüdern be-sitzt der ältere, der Landesälteste und Kreisdeputirte v. E., Parchauim Kreise Lüben, der jüngere aber, der Landesälteste, Kreisdeputirteund Rittmeister a. B., L. II. v. F., das Familiengut Nieder-Zauche.Der erwähnte v. E. auf Parchau ist mit einer Grälin v. Legan, undder v. E. auf Nieder-Zauche mit einer Grälin v. Möns vermählt. DerLetztere erwarb sich in dem glücklichen Reitergefecht bei Hainau daseiserne Kreuz. Siebmacher giebt, I. S. 148, das Wappen der thü-ringischen v. Eckertsberge. Sie führten im goldenen Schilde ein sil-bernes Hifthorn und auf dem Helme drei Straussfedern, die mittlerein Silber, die anderen in Gold.

Eckartskausen, die Herren von.

Sie wurden auch Eckershausen und Ekwerthausen genannt undgeschrieben, und kommen in der Mitte des 17. Jahrhunderts in Schle-sien vor, wo Eckwert v. Eckartshausen des Fiirstenthuins Miinster-berg Landesdeputirter war (in. s. die Annalen der Stadt Frankenstein;Handschrift). Eine Tochter von ihm, Anne Marie Elisabeth v. E.,vermählte sich 1680 mit Heinrich v. Blankenstein (Lichtstem's Für-