Druckschrift 
Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
Entstehung
Seite
251
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Niemand Belehrung hoffen, und ein weit-läuftiger Briefwechsel nach Teutschland istmit tausend Schwierigkeiten verknüpft. Un-ter diesen Umständen habe ich geleistet,was ich zu leisten vermogte. Die meistender in diesem Buche benuzten Schriften be-sitze' ich selbst; von manchen habe ich aufTreu und Glauben anderer geborgt. Ichbin kein Liebhaber von Citationen und Al-legaten, sie verunstalten das Buch und hin-dern am Lesen; sie schrecken durch ihrgelehrtes Ansehn den Weltmann ab.

Ich habe daher nur auf dem Rande denNahmen meines Gewährsmannes angezeigt.Oft habe ich auch das unterlassen müssen,weil ich oft blos aus dem Gedächtnisse nie-derschrieb. Der Gelehrte wird sich immerleicht finden; dem Ungelehrten liegt nichtsan einem trockenen Nahmenregister. MeinWerk ist unvollkommen, davon kann Nie-mand inniger überzeugt seyn als ich selbst.Ich werde fortfahren zu lesen und zu ler-nen ; ich werde jeden gründlichen Tadel

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