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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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wenig sicher, als der Sklave, den irgend einSultan zum Vezier erhob.

Es ist überhaupt lächerlich, und beweist,dafs die Herren keine gute Sache vertheidi-gen, wenn sie gleich bitter werden, über-treiben, mit grellen Farben mahlen, Beschul-digungen bey den Haaren herheyziehen,schimpfen, ekelhafte Gleichnisse ausspeyenu. s. w. So ist zum Beyspiel der Verfasserder grönländischen Prozesse ein ungeschlif-fener elender Witzling. Er vergleicht denalten Adel mit altem Käse, die Ahnen mitMaden. Er meynt, die Nachkommen strahl-ten das Bild der Vorfahren wieder, wie dieMistpfütze das Bild der Sonne. Der Ver-fasser des zwey und vierzig jährigen Affensprudelt noch ekelhafter. Ein anderer Klopf-fechter im deutschen Museum erlaubt sichfolgenden Ausfall: "der Schornsteinfeger,"der Holzhacker, der Nachtwächter, der"Bettler sogar braucht Genie; aber was in"aller Welt braucht der Edelmann, wenn"er einmal aus einer Mutter von gutem

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