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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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stand, welcher die hohe und niedere Ge-richtsbarkeit hat, kann Gnacle austheilen.Doch wollte ich Keinem rathen, einer ade-lichen Dame die Gnade zu versagen, sie ver-sagt ihm gewifs dagegen die ihrige.

Es war eine gute alte Zeit, da man dieKönige edel, und die Fürsten ehrbar nann-te. Ein Herzog von Braunschweig schriebim Jahr 1370: "Hier hefft over gewesen te"ehrbare Yörste Bischop Altert von Halber-" Stadt."

Werner und Otto, Edle in Egelen, rede-ten den tierzog von Braunschweig also an :"Werner und Otto, die Edelen von Hamers"loo und to Egelen, beden dem achtbaren"Vörsten, useme Herzogen Otten von Brun-"swick use berde und willige Denste."

Der Papst sclnieb an alle grofse Herrennur: nobili principi, dem edlen Fürsten.Königssöhne hiefs man Junker oder Edel-herren; ihre Gemahlinnen Frauen, und ihreTöchter Jungfrauen, oder Fräulein.