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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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etwas überflüssiges verordnet, als sie spra-chen: Keiner soll seine Bettgenossinn töd-ten. Aber es gab doch einmal einen Frey- recken-

stein

herrn von Sichelsheim, der seine Gattinn theatrumbrachte, und kaum ist es glaublich! Saxomc -dazu den Augenblick wählte, in welchemsie ein Kind zur Welt gebahr. Er wurdedeshalb von den Turniervögten aller Ehrenund Würden entsezt. Die Würde derMenschheit hatte er schon längst verlohren.

Der Räuber verliert den Adel: Aberfalsch spielen ist eine f'eye Kunst , undverliert man deshalb den Adel in unsernZeiten nicht.

Kein Edelmann soll sich als Spion ge-brauchen lassen, er sey denn durch irgendeinen Titel dazu privilegirt worden.

Mifsheyrathen schwächen den Adel.

Schon unter den alten germanischen und saxonordischen Völkern war es Grundsatz: edle 0"" 3

ticus.

Jünglinge sollen bey Vermählungen mehrauf den gleich edlen Stamm der Braut, alsauf die Schönheit sehen, mit welcher die