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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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er ein Schwerdt und goldene Sporen her-beybringen, als der Kanzler, der zu seinenFüssen safs, die Bemerkung machte, es ste-he nicht in seiner Macht, in Frankreich ei-nen Edelmann zu schaffen. "Gut!" sprachSigismund zu Guillaume Signet: "folge mir"bis zu der Brücke von Beauvoisin." Unddort schlug er ihn zum Ritter.

Überflüfsige Weitläuftigkeit! Ein Fürstkann überall adeln; denn wenn der Adel demVerdienst ertheilt wird, so ist er eine ge-rechte Gnade, oder eine gnädige Gerech-tigkeit. Ein Fürst kann und soll aber über-all gerecht und gnädig seyn. In Teutsch-land adelt nur der Kaiser, oder seine Vica-rien. Das Recht der Reichsfürsten wird be-stritten.