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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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Doch waren ihre Kinder nie Erzherzoge vonOstreich, sondern nur Markgrafen von Bur-gau. Aber keine Politik, kein Interesse ver-mogte das Herz des braven Mannes vondem Herzen des edlen Weibes zu trennen,kein Opfer schien der Liebe zu grofs ! Phi-lippinens Denkmal in der Franziskanerkir-che zu Inspruk, und die Schaumünze mitihrem Engelbilde, divae Philippinae gewid-met, sind auch Denkmäler der beharrlichenLiebe ihres Gatten.

Gern wollte ich euch nun auch dengrausamen Mord der armen Agnes Bernaue-rin erzälilen; aber die süsse Empfindung,welche Philippinens Schicksal in mir weck-te, stimmt nicht mit jener schauerlichen.

Fortsetzung des siebenten Kapitels:•wie der Adel errungen wird.

Nun sind leider schon Jahrhunderte ver-flossen, seit man auch den Adel für baaresGeld kaufen kann. Die Ehre steht gefes-selt am Zählbret, auf welches der Käufer