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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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80
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man dem, der sie zu erfüllen vermogte, einwenig Rauhheit der Sitten.

So wie die schwere Rüstung und dieLanze den Ritter vom Knappen unterschie-den, so der Degen den Edlen vom Nicht-edlen. Sogar auf Reisen durfte der lezteresich nur mit einem langen Messer bewaff-oicn- nen, und als Friedrich der Erste reisenden

sclilager.

Kaufleuten erlaubte, einen Degen bey sichzu führen, durften sie ihn doch nicht anihre Hüften, sondern nur an den Sattel-knopf hängen. Den Pferden, meynte man,könne man eher einen solchen Vorzug ge-statten.

D/gression.

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Montes- Warum ist das Schwerdt eine adelichequ,cu ' Waffe? warum der Stock eine verächtlicheWehr? Metall wird im Schoofse der Erdeerzeugt, und Holz wächst über die Erdehervor; warum ist jenes edler als dieses?

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Das salische Gesetz, die Gesetze der Frisenund Longobarden, belegen denjenigen, wel-cher Stockschläge austheilte, mit einer weit ,