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sehe Adel nicht so bestimmt in seinen Vor-zügen als der heutige; er hob denjenigennicht mit fremder Kraft empor, dem eige-nes Verdienst keine Schwingen lieh. Aberdie Geburt aus angesehenen Geschlechtern,erleichterte auch ihm die Mittel empor zuklimmen, und bahnte den Pfad der Ehreeinem Alcibiades.
Den römischen Adel stiftete Romulus,als er seine Unterthanen in zwey Klassentheilte; die Senatoren , welche er Väternannte, und den Rest des Volkes, die Ple-bejer. Nach und nach erlaubten sich dieAbkömmlinge der Senatoren, die Patricieabschliessende Ansprüche auf alle Würdendes Staats, und hüteten sich, die Töchterder Plebejer zu Weibern zu nehmen. Diemenschliche Eitelkeit lächelte, als ihr dasMeisterstück gelang, auch die Liebe zuunterjochen. — Bey Volksversammlungenrief man jeden Patricier bey seinem Nah-men, und nannte dabey den Stammvaterseines Geschlechts. Die Plebejer hingegen
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