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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
Entstehung
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In allen südlich asiatischen Reichen hatDespotie den Adel verschlungen. Nur in a u HaldeChina leben zwey Geschlechter, deren Adeldie Kayser anerkennen, weil die Religionsie adelte: das Geschlecht des Lao Kium,Stifters der ältesten Volksreligion; und dieNachkommen des Confucius. Jenes Stam-mes Zweige blühen noch heute in der Pro-vinz Kiam si, werden als Lehrer des Ge-setzes verehrt, und haben den Rang der er-sten Mandarine. Man wallfahrtet zu ihnen,man kauft von ihnen Weissagungen undAmulete. Ahnliche Vorrechte hat Confu-cius auf seine Enkel vererbt. Man nenntsie Ching gin ti chi eil, die Enkel des gros-sen Mannes. Wenn Einer von ihnen nachKiofeou in der Provinz Canton, dem Ge-burtsort des Confucius, wallfahrtet, so hater das Recht, mit Gepränge durch die Stra-fsen von Peking zu ziehen. In Kiofeou istimmer Einer aus der Familie Statthalter.Hingegen nimmt sogar der Rang der kai-serlichen Prinzen in China mit jeder Gene-