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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
Entstehung
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sten, nennt der Dalailama den Ersteren; denLezteren bilden die Saissa?ns, oder Richterund Oberhäupter. Ihr Adel und ihre Wür-den sind nicht erblich.

Mehr oder minder gesitteteVölker.

Als die Spanier die canarischen Eylancle Glas«,entdeckten, fanden sie daselbst den streng-sten Unterschied der Stände. Nur mit ei-nem Weibe aus fürstlichem Geblüt durfteder König von Teneriffa sich vermählen;im Nothfall auch mit seiner Schwester. KeinEdelmann heyrathete unter seinem Stande.Doch nicht die Geburt allein schuf denEdelmann. Der adelich gebohrne Jünglingmufste noch überdiefs vor Priester und Zeu-gen beweisen können, dafs er auch adelichgelebb habe. Dann schnitt der Priester ihmdas Haar kurz um den Nacken weg, underklärte ihn für einen ächten Edelmann undKrieger. W o aber eine unedle That seinen