Gottfrieds Gemahlin war Elisabeth , die Tochter des BurggrafenFriedrich III. von Nürnberg aus dessen Ehe mit Elisabeth vonZNeran. Es ist das erste Familienbündnis, das zwischen den HäusernHohenlohe und Hohenzollern geschlossen worden ist; ihm sind noch vielenachgefolgt. Gottfried war jedenfalls schon im Jahr ^27^ mit Elisa-beth verheiratet;') sie schied noch vor ihm ab am Z.Februar ^233.Der Gatte ließ die Wiederkehr ihres Todestags' in den AlösternSchäftersheim und Seligental alljährlich durch eine Seelmesse begehen.')Ihr Dater, Burggraf Friedrich, der bekannte Freund und VertrauteAönig Rudolfs von Habsburg, hatte aus seiner Ehe mit Elisabethvon RIeran drei Töchter gehabt, Maria, die mit dem Grafen Lud-wig von Otlingen vermählt war, Adelheid, die einstige Verlobte desGrafen Johann von Burgund, später die Gattin des Grafen Heinrichvon Tastell, und Elisabeth, die Gemahlin Gottfrieds von Hohenlohe.Nun war Elisabeth von hieran eine der fünf Schwestern und Erbinnendes letzten Herzogs von hieran, Ottos N,, der im Jahr ^2^8, kaumdreißigjährig, diese Welt verlassen hatte. Burggraf Friedrich gewannnach langjährigen Aämpfen aus der reichen Erbschaft die Reichsvogteiüber Hof, aus der sich die spätere Markgrafschaft Bayreut entwickelthat. Da Friedrich längere Zeit söhnelos war, so hatten seine TöchterAussicht, die Güter und Rechte ihres Vaters zu ererben, und derBurggraf gab sich große Mühe, denselben, insbesondere seiner ältestenTochter Maria, die Reichslehen, die er inne hatte, zu verschaffen.Allein er ging im Jahr ^277 eine zweite Heirat mit Helene von Sachsen,der Witwe Herzog Heinrichs III. von Breslau, ein, aus der er nochmännliche Nachkommen gewann, so daß seine früheren Verfügungenhinfällig wurden. Auch die einstmals meranischen Besitzungen wurdenan die Söhne zweiter Ehe vererbt; die Söhne der Elisabeth undGottfrieds von Hohenlohe verzichteten im Jahr ^2A3 ausdrücklich aufalle Ansprüche an dieselben/)
Gottfried hatte vier eheliche Söhne, Albrecht, Friedrich, Gottfriedund Aonrad, von denen Friedrich und Aonrad wohl frühe gestorbensind;^) Gottsried trat in den geistlichen Stand und wurde später
') Urk.B. I Nr. zz,.
-) Urk.B. I Nr. H7Z. q?s. H77.
») Urk.B. I Nr.
") Friedrich begegnet nur von ^ 288 bis Urk.B. I Nr. H7S. sos