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2 (1908) Vom Untergang der Hohenstauffen bis zur Mitte des vierzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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II. Die einzelnen Glieder des Hauses Holzenlohe.

Wie eine mächtige <Liche fest im Boden wurzelt, so steht dasHaus Hohenlohe auf dem Boden des Reichs, seine Geschichte ist mitdem Zustand und den Schicksalen des Reichs unzertrennlich verbunden.Aber daneben führen die Herren von Hohenlohe selbstverständlich nochihr territoriales und persönliches Sonderdasein, das wir kennen müssen,wenn das Gedächtnis an ihr Leben und ihre Taten nicht ein frag-mentarisches oder einseitiges bleiben soll.

Die Geschicke der einzelnen Hohenlohe legen uns nahe, die welt-lichen und die geistlichen ^Nitglieder des Hauses in besonderen Ab-schnitten zu behandeln. Jeder dieser Abschnitte zerfällt von selbst indie Geschichte der Stämme Hohenlohe und Brauneck; innerhalb dieserTeile empfiehlt es sich wieder, die Frauen eines Stammes zusammen-zunehmen, da ihre Schicksale sie meist von der engeren Geschichte desHauses etwas weggeführt haben.

Die weltlichen Hohenlohe.

1. Der Stamm Hohenlohe.

Der Stammvater Gottfried, der wahrscheinlich im Jahrstar b, hinterließ drei Söhne, Albrecht, Araft und Aonrad, vondenen jeder der Gründer einer besonderen Linie geworden ist, fernerzwei Töchter, Aunigunde und Agnes, von welchen jene denGrafen Gottfried von Löwenstein, diese den Grafen j?oppo von Dürngeheiratet hat.

») Die Linie Hohciilohe-Hiihtillohc.

Alb recht I. erhielt bei der Lrbteilung der Söhne Gottfriedsdie Stammburg Hohenlohe mit den nordöstlichen Besitzungen seinesVaters, weshalb man die von ihm ausgehende Linie mit dem NamenHohenlohe-Hohenlohe zu bezeichnen pflegt. Albrecht hat seinen Vor-