war in zweiter The mit Irmengard von Hohenlohe, der TochterArafts II. und Schwester Arafts III., vermählt.
In Schwaben, wo die Mehrzahl der Grafen Aarls Partei er-griffen hatte, eröffnete Herzog Stephan von Bayern im Septemberden Aampf und zwang die Gegner des Aaisers zur Unterwerfung.Aarl selbst hatte sich zu einem Angriff auf die Stammlande des Aaisersentschlossen; aber noch ehe er die Grenze Böhmens überschritten hatte,erreichte ihn die Aunde, daß Aaiser Ludwig am ^.Oktober ^3^7in der Nähe von Wlünchen auf der Jagd plötzlich vom Tode ereiltworden sei. Sein Hinscheiden befreite Aarl von dem noch ganz uner-schüttert dastehenden und wohl überlegenen Gegner, Deutschland abervon einem erneuten langwierigen Aampf ums Reich.
Aönig Aarl konnte an der Spitze seines Heeres, in dem sichjedenfalls Araft III. von Hohenlohe und Gottfried von Brauneck mitihren Rittern befanden, in Bayern und im Reich einziehen, ohne vielWiderstand zu finden. Regensburg und Nürnberg öffneten ihm ihreTore. Sofort auf die Nachricht von Aaiser Ludwigs plötzlichein Tode,am 22. Oktober, hatten Ludwig von Hohenlohe und Bischof Albreebtvon IVürzburg die Stadt Rotenburg bis zur Wahl eines einmütigenAönigs in ihren Schirm und ihre Pflege genommen/) Dann abereilten sie nach Nürnberg, wo sich Aönig Aarl fünf Wochen lang,vom Oktober bis zum November aufhielt, um die Huldigungder ostfränkischen Herren entgegenzunehmen. Der Aönig und Ludwigvon Hohenlohe, dessen Brüder Friedrich von Bamberg und Albrechtvon IVürzburg die beiden ostfräukischen Bischosstühle innehatten undebenfalls in Nürnberg anwesend waren, kamen sich mit ihren Wünschenentgegen, und Aönig Aarl sparte nicht mit dem Versprechen von Geld>Zahlungen und der Dergabung von Rechten. Am 2. November ver-setzte er Ludwig für Gulden die Reichsstädte Friedberg undGelnhausen 2) und versprach, ihm bis zum nächsten Trscheinungsfestweitere 3000 RIark für seine Dienste auszubezahlen.") In den nächstenWochen kamen noch zahlreiche andere Gunsterweisungen hinzu/) auch
-) Urk.B. II Nr. 750.
') Nrk.B. II Nr. -51. 752. ?>iese Reichsstädte erkannten Aarl abcr nochim Jahre nicht an; Heinrious Rsdäorkellsis bei Böhmer, rerum <Zsi-
mkniearum IV ?. 555.
-) Urk.B. II Nr. 755.
<) Urk.B. II Nr. 7-^-759.