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2 (1665) Oeconomiae Ruralis Et Domesticae
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344
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BasVimeBuch/

Der Kin-der Bal-sam lsteinedel dmg»

Weiberbekommennach derEmpfa-hung tustvnordent-llche dmgzu essen..

Geburts,stunde zubetrach-ten.

mnes ä xanu xeUar.Iäem lscir Oi^sMnnSzwilderPoleyMit Wasser vnd Wein getruncken / Levcur.l.

^^>kc>r i.

Schwangere Frawen sollen sich vor Saffranhüten/denn er treider sehr/ wle auch vor andern treibenden Dm-gen / auch starcker Artzuey oder purgiren / Auch sollen siedas Kraut vnnd Wurtzel Eppig gy,am / melden. Dochmag man seiner nn Essen bißweilen em wenig brauchen.

Der Kinder Balsam ist em edel Dmg / wen den dieWeiber rrmcken/wen das Kmdlem zux Geburt noch Nichtzeitig ist / so stärcket er die Kcnder in Mutterleib vnd dieMutter gar sehr/darumb pfleget man chn offt zu gebrau-chen/ wenn dle kaum zu helffte seyn / aä cc>n-5orr3nc!ulN ln5Lllccm , Wen aber daö Kmdlein zur Ge-burt reiff ist /^ so treibet dieser Balsam das Kmdlem zurglückseligen Geburt auß/ vnd lmdert die ^schmertzen derGeburt. Dieser Balsam ist m den Fürstlichen Apoteckenzu bekommen. Jetzt ist er auch in andern ApoteckeN zu be-kommen. Balsam kompt vom Hebreischen ö^al.etn Her:/Vnd 8cliemen ^inAuetlo^ vnd heist Oominum inrer olez.ijominum cilei,^r«eci^>uum oleUm, c^ucxj mirabilirer la-

uar v ulncra.Man sol dem Weibe bißwerlen in der Wocheeinen Löffel voll eingeben/sonderlich eme oder drey vor derGcburt.

Oder nimb etwan zween oder drey Wochen vor der Ge-burt/Eisenhart/Melissen/Osterlucia/das Kraut(oderOsterluc-.awurtzel/dieistbesser /dendasKraut/) Zimetrinde/Muscatenblumen/ Saffran/Nelcken / schneide dleWurtzeln klein/die Kräuter seyngetreuget / die reibe nurklein ln den Handen / thus alles ln em sem weiß Säcklein/bmde es zu/geuß Wem drauff/ laß also eme Woche oderdrey stehen/vnd drucks blßweilen auß/vnd gibs dem Wei-be m?uer^erio zu trlncken/daß starckrdasHertz/vnd tret-bet die Frucht/ vnd ist den gebehrenden Frawen gesund.

Es bekommen auch die Weiber eine sonderliche Lustvmb den dritten Monat nach der Empfangmß/vnordent-kche dmg zu essen/als Kohlen/Schalen/Kreide/ Leimen/Wagenfchmer / Menschenfieisch / lebendige Fische / vnnddergleichen / welches die böse kalte vnd acicia piruirs deßMagens machen/vnd geschieht solches/wenn ein Weib MitememMagdlem schwanger geher/vnddemMnd dteHaakbeginnen zu wachsen/Davon wollen wir jetzt nichts wer-ter sagen/ man lese hiervon 1-emnium, kzbricii Kanalesvnd andere/ dawird man Exempla finden. Besche r^alä.Lenr. 4.^^01.19.7 8.

Wenn em Wech sich nach Hasenfleisch sehnet / oder voreinem Hasen erschrickt/so bekompt sie Hasenschärige Km-der/^ä T^Ici.Lenr.z.^llor.77.

Merck weiter/wen em Weib schwanger wirdt/so wach-sen ihr die Brüste / Aber wenn sie jhuenbald wider klemwerden/so ists em bößZeichen/denn sie mchgebähren/^ip-xoc.lilz.s.^dar.^.zL.Wlrd nuremeBrust klem/sohatsie Zwilling im Leibe/vnd die jhr klein wird / derselbenSeyten Kmd stirbet.Viäelocz.

Es ist wider die Natur / daß die Geburt erstlich mitden Füssen sol auff die Welt kommen/^Unius l'ccunäusLcrmÄN.^srr-ca^.z.

Das Vl. Capittl-WassickvorFälleinder Geburt pflegen zubege»

ben/vnd wie man denselbigen rathen sol./^Ier muß man gute wolerfahrne vnd getrewe/auchoereydteWehemütter haben/die das^md zu wendenvno recht außzuführen wissen/dan daran viel gelegen.Von der Gebuns,Stunde.

Welche Kinder gebohren werden eben Zu der Zeit/wenein Erdbidem geschichr/die sind immer sorchtsam. In demDonner/die werden schwach vnd klemmühtig. Wan m derLufft em Lomet brennet /die werden als wen sie vnsinnigweren.

Dte Kmder/so zur stunde geborenmerden/ wenn derMond voll vnd new wird / die kommen selten zum hohenAlter/oder bleiben so ohne grosse vnd gefährliche Kranck-heiten nicht / ob gleichbißweilen jhnen etliche bcne6ciattcllT zu hulffkommen.Vnd daran hat derMond schuld/welcher die Feuchtigkeiten m den jungen Kmdern regie-ret/die dazumahl gebohren werden / denn er hat dazumalgrosseKrasst vnd Wirckung. diarim Lcclij?li 8oli8,b.c.in LonjullAicmc 8oÜ5,Zc I.un«e,in c^ua I>una scce6ir sclnc>äc>5, c^unsc^^u. Lc c^uclarn Orsconis vul^o vocsnc,^>amerr»Iirerinrelsionirur, inrer8olem öc vilum nc>-iirum:ms1um rcm^ersmenrum liAbcnr.sur aon lunr äu-

r^diles>sur mulrizmorbisobooxii > Lc cum mz^nisi«« w^cäimenris conüicI^nrur. suc unä Lc lntsn^es

moriunrur-.

(^ui^alcenre; in me6iococli 8srurnum liabcnr , äcsubli'mi curn ^ericuio Isbunrur. (^uibusZo! öc^lzrsin oÄaVil äornc, el^,ac prXlcrrim> li zccc6sr msluszs^c-<5lus 8^rurni,aur li lunr cum csx>ne kleäulX, ^»lerum^ueviolenra moirc ^ercur. ^isrs cum caucjz Or^coniZ in äo>mc> cluocjecimz.carcercm minzrur. in HUÄirs 60»

mc> in loco infeücem bellzrorcm facir.

R.ex in mcä,c> coeli cauäam Orsconis Salzens re^ni a-miüicznem sci rempU5 iivnilicÄr,^rXlentmcum 80I. ju-^irer Lc ^larz in slicnis locis suar.

Ivlars Lc Venus in I^cone )unÄi > inconrinenriam?c>m^am li^nikicanr.

(^ui (?eminc>s in zlcencjcnre , öc 8olis Lc ^ovisrum in Vii^inciLc Ivlercurium in libra Iraker, scitmenl^Ienclorem orarionis lialiebir.

<^ui I.uosm kaber in »riere in cZomc» sexrz : Lr cir.cumcesss elil.un2ä kl2rre , c^ni öc iplcin frierectt, Lc äZzruinc» c^ui el^in l'aurc): Lc oppoliri 5unc 5ol öc !vler»^curius': Ille b^ber manitclias iiAnilicarioneZ slliäus?viris: morboruM.

^Inlici , ?oerX Lc OtaroresLunr canori , äuIces St'is>lcn6icli,^uibubfelicirer^oliri lunr 8oI,I.Ull2.Vcuu5 LcZvlercurius-Lvorra vero korricii öc ck^t^o'ot.^ui ä 8arur^no öc klsrre impeäiunrur. Viäe?Iin. lecunäum xiarr. r.VomMenschctt/ca^.sz.

Keßuiz Oommums ek.

OmnisiiabenzLÄ^ricoinum in borc»5cc>^o alccn6co-rcm.tzcir n>urarionem in Imx>erio R.omano. Oicirure-nim f^ritle li^num in mucsrionibus im^eriorum.^u^u-Aus kubulr LÄjZiicornum glcevclenrem in korolco^o,iäeo^ue i^tum incluciir in aurezm luam moneram. Ve-l^aliznus^uvc^; kabuir Ls^ricornü. Lsrolus V. niclem.

Wen ein Mansch geboren wtrd/oder geboren ist/m Er-scheinung eines Cometen vnd der Comet hat zur Zeit der-selbigen Geburt/ (wenn der Mensch m diese Welt emtrtt)in l>oi c>scoj?o, oder ersten Himmlischen Hause / das ist/gerade m der Osterltmen gestanden/ derselbe Mensch stir-bet alßbald / oder lebet gewiß nit lang / oder muß immerViel Kranckheiten ausstehen / .^Ibumalär.ü domera bz.der dommerciurn cnm ii^nc, l^orolca^nce bora nari-virari8,zucannuTrevciIur!0nis: Lcäsmnum ^orrenäi»rurä siericulola inlillnir-zce.

^c>rolcos>u5 vel Lai6c> Orienraliz clt I.6omus cceli.c^uX eli virX.)

So aber einem dassclbige Zeichen/darinnen der Comekerstlich erschienen :st / im zehenden Himmlischen Hause/s^uX clomus est cii^nir^ris ) zur Zeit der Geburtgestan-den ist / derselbe wird ohn zweifsel emen grossen EchiMpffvnd stoß an semen Dlgmtatenvnnd Ehl ens.änden bekommmen/cie^rs<äirc oder von seinemAmpt entsetzt werden/vndden Verleumbdern vnnd Lästermäuler rechtschaffen vberdle Zunge/auch offt vnschuidtger weise springen müsien.

Fürnemblich aber diejenigen/ diejhren^acivirercn,sonderlich den Krebs vnnd Iungsrawen oder 1.ec>ncm,der Anfang vnnd Mittel im ersten Himmlischen Hause zurZeit ihrer Geburt/ oder m chren kcvoiucionibus haben/mögen sich wegen Todtsgefahr vnnd schrecklichen Kranck-heiten wol vorsehen. Denen aber ein der obgedachten dreyZeichen im andern Himmlischen Hause gestanden/ die lei-den abbruch an zhren beweglichen Gütern. Im drittenHimmlischen Hauses soemesderdrengenandtenZeichengestanden ist/dräwetes Kanck vnter Blutsfreunden. Imv:erdten/absterben chrer Eltern/vnnd Verringerung deßVatterlichenErbtheils: Imfünfften/VnglückvvndeNKmdern: Im sechsten mancherley Kranckheiten: Im sie-benden Vnglück vnnd Wlderwertlgke^ten im Ehestandt/vnd Mit öffentlichen Feinden viel zu thun haben: Im ach-ten/entweder sterben oder vnvermerckliche Erbschasstenmit grossen Zanck vnd Widerwillen erlangen: Im neund»ten/Vnglückauffder Reise/ vnd mit Geistlichen Sachen:Im zehenden / allerley Verleuwbdunq / Schm.pffvnndVerspottung/Verlierung jhrer D igniteten / Aurhorttetvnd Ansehens.

Welcbenaber der Krebs oder Iurgfraw oder Löw zurZeit der Geburt/oder in der kev vU'r^n m> ei fslen Him»lischen Hause gefunden wird/ derselbe! F: euude vnd guceGönnerwerden jhr Hertz abwenden / vi d itne> becneg«licherscheinen. Letztlich tm zwölssten/ trawet es Gefäng-

»nß/