zu erjen
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vnd vnverfchenS entstehet / i>nd schwere Z/mpcom-tt»hat/k-ü^^ocraresllb.s. ^kor.zl.
Item/ wannsie den Außlauss bekommen/ so aborrircasie leichtlich/ l-iippoc.Iilz.s. cz^.4.
Wann em Weib schwerlich gebieret/oder das auffstos-fm m der Mutter hat/vnd niesjer/das ist em gut Zeichen.
Das i v. Capitel.
Wie zu erkennen/ ob ein Äelb fruchtbar sey/
oder nicht.
man diß erfahren soll /M'.t Qa1kano,ist em Zum-^vel /ovö 4^V^od^lMte;ncmK! lauch/hat lvU^lä.cLnc.z..dar se^ / ^kc>r. 6. vnd (!ellr. z. s. Lcnr. i^. ^tisr.54.
n-^/ außdem tt-^pocrsre ^unorircc. IchmagS Nicht alle se-ken/man suche auff/ vnd lese es. Em wunder Dmg ists/daß etliche Weibsbilder im 9» Jahr ihres Alters frucht-bar werden/ vnd Kmder auffdieWeltgcbährensollen.Da zeigen die Vrsach auß ihrer Kunst an/vnd
sagen / daß etliche Weibsbilder ehe vnd mehr als die an-dern fruchtbar werden/das kc m c daher/wann die Sonnein der GeburtSstunde cm Widder läufst/ oder im Krebs/Scorpwn vnd Fisch/daher auch in der Historien Klzrrini(ZucrrX gedacht wird / daß er im 9 - Jahr seines AltersLerrranä^m kolksm auch ihres Alters im A. Jahr ge-freyer/ vnd mit derselbigen emen Sohn gezeuget.
Wann em Weib schwanger wird/so bekömpt sieMilch mdie Brüste. DochträgtsichS auchbißwcilen zu/daß em Weibsbild / das nicht schwanger ist / noch m denWochen ligt/ Milch m den Brüsten hat/ wann sie ihregebräuchliche Monatszeit oder die nicht hat.
Das sollen die Wehemürter vnd Richter mercken / daßsie die armen Mägde nicht balde zu Huren machen/wannsie nicht Huren seyn/ ob sie gleich m den Brüsten Milchhaben/ttippuc.litz.s.-kt'kor.;?. Besihe lccua-
<1um.x>src.l.cz^.4. Lc 5.
Wie zu erkennen/ ob ein Weib schwanger ist/
oder nicht.
k4ippocrzrc8 sagt lik. s.^kor.41.Man soll emer Fra-wen nach dem Abendessen ein wcmg Mert zu trmckengeben / eheste zu B<tte gchct. Thut ihr alsdann der Leibwehe/so ist sie schwanger/wo aber nrcht/so ist sie noch nichtschwanger.
Wann sich das Kind beginnet zu regen im leibe/ sowlrd jhm dieSeelemgegossen/ vnd beginnet zu leben/?Im.iecunä, sZÄrr.l. c^^>.6.
Wiezuerfahren / obsieeinKnäbleinoderMägd,
lein empfangen habe.
Da sehen sie mancherley Zeichen / aber tiijzpocrarezsagt tMfolgenden^x>^oilsmo.I^uIicr^rÄvi<la,li marern^erir,Lc>I^>rarior eli, li 5(Lminum ^eric, clecolc»i> Wannsie Mit einem Knäblem gehcr / so hat sie ein: gute Farbe/gehet sie aber mitememMagdlem/ so hat sie eine böseFarbe.
Doch ist das gewiß/ wann em Weib über die Helfsteist / vnd last auß der rechten B^ust emen Tropffen oderdrey m em kalt Bronwasser / das man m einem zmnernSchüßlemhat/ fallen; IstSemSohnigen/sofälltSzuBoden; Ists eme Tochter/ so schwunmets oben.
Item/ ist )hr die Wartze an der Brust schwartz / soists em Sohn, Ist sie gelbe/so isrs eme Tochter>
Em wunder Dmg ist mder Natur/daß em Vatter al-lezeit lieber emen Sohn/ dann eme Tochter zeugen will/vielleicht vmb deß Geschlechts will..«/ daß sein Geschlechterhalten werde/ oder daß die Söhne von Natur frischerseyn/vnd chefort koMmen/als die Töchter.Darumbsagtder hochweise verständige Jude Leu 8/r» m seinen spclch-tvörtern: lunr cuivib iiomiai msrcs, leä vT
toemioarum Ein Vatter hat allezeitdte Söhne am lieb-lichsten» Aber wehe dem Vatter/ der viel Töchter hat.Warumb dann/ l'^eszurusvallUZeliLliapArri luv, cui«äummeruir» l!o<^u aoiz 6ormir. Dann eme Tochter istjhrem Vatter em vergebener Schatz/ vnd weil er vordenselbigen sorget/ so kan er deß Nachts nicht schlaffen.Also verdolmetschen etliche diesen Spruch.
Aber es stehet nicht klammon, das einen Schatz be-deut/ sondern l'keumnzrk, daS hcistslzlcouäicum, einverborgen ding:So köndtemans verriren^Izscouäirumvanum, oder ^blcczalio vznz cli LIis suo, EmeTochter ist jhrem Vatter ein vergebene Verbergung:Dann er verberg.sie/ vnd sey )hrfest/ wie er wolle / soheists doch vzoum adscoricjirur, ii alzsconcli
volir. Man verberge einen Schätz/wie man wolle/so willerdoch Nicht gern verborgen/sondern gesehen seyn.
Weib/ foschwan-ger / wor-an es zu«r kennen.
Ob es einKnablemoderMagd-leu; ist.
Das Vittdtt Buch/
Darnachsagt er weiter/ «Zormiraoo äormircukoz
puellX ^>arvuIs:Fc>rtzn in sciolescenria lua clecix»ierur,6taäulrioi lcorcsdirur. Wer em junges Magdlemwarreu soll/ der muß bißwnlen schlaffen/ vnd nicht schlaf-fen/ vnddcncken/ schier wird sie mir mder Jugend betro-gen/ oder wann sie emwemgalter wird/ kommet sieet-wan zu Falle.
Item: (^uumnuprafuerirtiliz, ru anxluscris^ee!»valäe, äiceas: koire liberos ^atzedirForrc uon kabebir:Zc senuerlr, netor8 vencliciacxerccar. Bekomptsie emen Mann/so hast du Kummer: Eysie wird Kmderbekommen/ oderwird kemebekommen: Vnd wann siewird alt werden / so wird sie m Zauberey gerathen,potlelir mulra ciici» lecj liiere. AlteWerber las-sen sich den Tcuffel leichtlich verführen. <^ui muluxiicsruxor«5, sagt jener / muIriflicAr venekcis, doch hiermitdem ehrlichen weiblichen Geschlechte Nichts zu nahe ge-redt.Es tragen sich bißweilen seltzame Fälle zu/dann derTeuffeUst ein böser Gast/man hab mir Nichts mit chm zuschaffen. Dann er lohnet vbel/ vnd »st em Lügner.
Wie manS machen soll/ wann einer schöne Kmder
haben will.
Die Schönheit ist em Geschench vnd Gabe GOtteS/vnd wem sie Gott gönnet/ dem gibt er sie/ vnd der hat sieauch/so lange Gott will/ er kan sie emem balde wider neh-men. Wann man die Heiden fraget/was torma oder xul-cknruäokumans sey: So antworten sie:dlcviscemjioiis, EslsteineTyrannei)/ diemchtlangewehret. Dann
koimL bouum fragile eli, huznrücjuezcceäir »6 »llnos»
kir minor, öc l^srio cs^irur üla luo.
Heut »st der Mensch schön/ jung vnd lang/sihe morgen ister schwach vnd kranck / bald muß er auch gar starben.1^eo^rÄliu5sagt:?uIcIuicu6cicti<1eceprio.Schönheltist em Betrug ^ Im Beinhause sihet man nicht/wer derschönste gewesen ist.
Daran muß man sich aber nicht kehren 5 Sagen dochdie Heiden auch/ von Weib vnd Kindern emes Man«neö/ sie seyn einem Mann ein grosser Tyrann m sememHause. Vnd ist gleichwol Nicht al>o. GOtt redet m sememWort anders davon. EmWeib ist Gottes Gab/die einemGottes Segen mit sich ms Hauß brmget. Vnd em ande-rer Heide spricht:
Lranor eli^ulc^ro veniens c corpore virruz.
Tugend/ die von schönen Menschen kommet/ lstange«nehm / vnd fordert geschwind. Ist auch Schönheit emBetrug/ so ist sie es per scciäcnZi vnd Nicht an ihr selber»Jedoch aä K^ombum zur Sache. Dem sey nun wie jhmwolle/so hat gleichwol emer lieber schöne/dann grewlicheKmder.
Man saget von ewem Könige / der grewlich gewesen/vnd doch gern schöne Kmder hat haben wollen / der habesemem Gemahl schöne Gemälde vor das Bette setzen las-seu/daran sie sich versehen/vno schöne Kmder bekommen.Drumb soll man keine grewliche Bilder schwangern wet-bern vor die AugM setzen. Danndie Natur ist eme wun«derliche Nachfolgerin aller Dmge.
Es kan steh em Weib leichtlich versehen an einem Ha«sen/oderanderm Thier.
Was schwangern Weibern schädlich scy.Böser Stanck/sonderlich von außgeleschten Liechtern/kelzris^cucs, das heilige Ding/ schadender Mutter vndder Frucht sehr/l^i^oc.Iib.5.45 44.45.
Wle zu erfahren / ob die FruGi ln Mtttler ielbe ge-
sund oder kranck ist.
Das kan man m den Brüsten vernchmen/ wann dieMilch auß denselblgen hauffig läufft/daß die Brüste garbreit vnd flach oder welck davon werden / so ist das Kmdkranck/ daß es vor Schwachheit die MlchNicht zu sichnehmen oder ziehen kan/ davon sichssonsten in MutterLeibe ernehren vnd erhalten muß. Drumb dringer dieMilch durch jhre gememe Adern hmauff in die Brüst/vnd lauffet herauß. Wann aber die Brüstefem kaulichtoder steiff seyn/ ^Skfeo/) tioc eli, kirmT2(1m»cjum cluize scins^IerX z oe^uc nimium molles
1axz-,so ist da die Frucht ncchfnsch/dann dahat dasKmdnoch seme nothdürfftige Nahrung/ aber das vbrige G«»blüt/dessen das Kmd zur Nahrung nicht bedarss/das be-grebet sich hmauff m die Brüste / darmnen es zur Milchwird / vnd darnach das Kinde so bald es gebohren wird/sich ernehren kan.
Von
Schwan-gern Wei-bern/ wasjhnenschädlich.Frucht inMutterLeibe/obsie gesundoder
kranck/ zuerfahren«