seinen Gebrauch gänzlich verzichten mußten, so daß des-halb viele von ihnen erkrankten.
Vertheilt man den Gesammtbetrag aller Steuern9/382,687 Thlr. auf die Bevölkerung von 1828, so kom-'men auf den Kopf, da die letztere — 2,172,545 war,4,,, Thlr. oder nahe 4 Thlr. 9 Sgr.
Dabei sind die Einkünfte aus Domainen und Forsten, derLotterie u. f. w. fo wie die Postgesälle nicht mit eingerechnet.Nach v. Nestor ff betragen die Domainen-und Forst-Ein-künfte im Regicrungs-Bezirk von Düsseldorf 164,000 Thlr.,von Aachen 42,000 Thlr., von Trier 81,000 Thlr.; dievom Negierungs - Bezirk Koblenz hat er nicht beigebracht.Es laßt sich aus diesen und andern Gründen keine Ver-gleichung mit dem Gestimmt-Steuerbetrag des Königreichsaufstellen/
Folgende. Betrachtung verdient aber vielleicht nähererwogen zu werden. Es ist höchst wahrscheinlich, *) daßdie gegenwärtigen Steuern von Rheinpreußen ohngefährdenselben Ertrag liefern, welchen die Abgaben unter derFremdherrfchaft einbrachten; damals war die Bevölkerungdes Französischen Reichs um 10—11 Millionen größer alsheutzutage. Das gestimmte Staatseinkommen war nach demBericht des Französischen Finanzininistcrs vom 30. April 18 l.1—972,000,000 Fres. Würden die Franzosen den letztern Be-trag hente entrichten, so würden die Einzelnen- ohngefähr zmehr als zur Zeit des Kaiferthums bezahlen; um eben sovielmehr würden sie entrichten als die Bewohner von Rhein-
') Den Beweis ersehe man in dem folgendem aus der Preußi-schen Staats-Zeltung abgedruckten Aufsätze.