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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
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llchcn Stroms, und die Menge blühender Städte, welcheden Absatz erleichtert, weisen die Bewohner überdies zurErzielung vieler Gemüse- und Küchengewächse an, derenBau die große Bevölkerung jener Orte durch Verzehrnngund Darbietung von Dungstoffen äußerst vortheilhast macht.Wer könnte hier den oft gepredigten Grundsatz, die Hälfteöder sogar zwei Drittheile des Grundbesitzthums mit Fut-terkräutern zu bestelle«, folgerecht ohne Nachtheil durchfüh-ren? Einige Meilen vom Rheine in der Eifel oder aufdem Hundsrücken ausgeführt, würde er erfreuliche Früchtetragen, während die Bewohner von Neuendorf bei Koblenzdem entschiedenen Apostel dieser Lehre mit Recht ihrenBeifall versagen würden. Der Zustand der RheinischenLandwirthschaft bietet mit einem Worte die Vortheile kleinerGrundbesitzungen und noch besondere dar, ist aber auch vonihren Nachtheilen nicht frei. Die Bewohner der minderstark bevölkerten Weingegenden, des Hundsrückens und derEifel, die größere aber unfruchtbarere, durch Anbau minderverbesserte Ländereien besitzen, und dieselben durch Urbar-machung von Wildland mit jedem Jahre vermehren,*)

') Die Folqq davon ist Vermehrung des Viehstandes. VomJahr 1319—28 stieg er in Rheinpreußen

bei den Pferden um 19 pCt.dem Rindvieh . 7 -Schaafvieh 13 -Großen Antheil hat aber auch hieran die weise Maßregel derRegierung^ vermöge welcher auf Verlangen der Betheiltgten dieEingangssteuern

für Ochsen von 20 Gr. auf 5 Thlr.

Kühe - 10 — '.»3 —

Rinder - 10 — - 2 —. u. f. w.

erhöht worden smd. " '"'b *''' '