erwähnten Umstände erklart sich eine bekannte Thatsache/die darin besteht, daß Kaufer von Staatsgrundeigenthumund von adlichen Grundbesitzungen in Rheinpreußen häufigden doppelten und einen noch höhern Werth aus demVerkaufe derselben erlösten, nachdem sie in kleine Grund-stücke zerschlagen und an kleine Grundeigner veräußert wor-den waren. Nicht zu leugnen ist, daß diese Unternehmermittelst eines billigen Kaufpreises jene Grundbesitzungenerwarben, allein nimmer würden sie dieselben so vortheil-haft versilbert haben, hätte nicht die Zerstückelung eineMenge von Grundeignern zur Erstehung kleiner Theile der-selben berufen. Bei diesem Zustande des Rheinischen Acker-baus ist es leicht zu erklären, wie die Fortschritte der Engli-schen und Deutschen Landwirthschaft keinen besondern Ein-fluß auf denselben äußerten, weil nemlich Maschinen undBestellungsarten für größere Güter berechnet sind, aufwelchen man die menschlichen Kräfte mit Recht durch diewohlfeilem thierischen, nemlich durch Pferde und Stierezu ersetzen strebt, während bei dem Rheinischen Erdbau dieBeschäftigung einer Fülle von menschlichen Kräften geradeden höchsten Vortheil gewahrt. Die Nähe eines vortreff-
ist in ganz Rheinpreußen (also für mehr als 459 lH Meilen) 421(Eigenthum von 226 Besitzern). — Durchschnittlich wird nicht mehrals pCt. (oder 161 Thaler von jedem) von dem Principal derGrundsteutr für sie entrichtet.
Von diesen Landgütern kommen auf den Regierungsbezirkvon Koblenz lZO
- Tritts . . . . : . 14
- Aachen 86
- Köln 144
- Diisseldorf .'. > . . . ... 147
Summe 421 ... -