Nischen Gartens, einer Geburtshülfeanstalt, einer akademi-schen Krankenbett-Lehranstalt uni> der Errichtung einer land-wirthschaftliche» Anstalt zur Unterstützung des theoretischenVortrags über Oekonomie. Jni Aheinlande fehlte es nichtan Mannern, die den hohen Werth der' neuen Schöpfungin vollem Maaße zu würdigen verstanden. Mehrere Rhei-nische vaterlandsliebende Männer wurden mit Begeisterungdafür erfüllt, und beschenkten das neuerstandene^Heiligthumder Musen mit kostbaren Sammlungen, deren Errichtungdas Tagewerk ihres Lebens gewesen war, und welche gegen-wartig noch einen sehr schatzbaren Theil der akademischenSammlungen ausmachen. Spater wurde auch ein Ein-kommen zur allmähligen Gründung einer technologischenModellensammlung angewiesen; ein agronomischer und einforstlicher Garten, welche im Verhältnisse zu den Kosten ihrerAnlage sehr viel zur Unterstützung der Kameralwissenfchaftenleisten, werden hoffentlich der Gegenstand künftiger Aus-führung fein. Ohne Zweifel ist'die Gründung eines agro-nomischen Gartens d. h. eines solchen, worin sämmtlichelandwirthschaftliche Pflanzen in kleinen Betten gebaut wer-den, ein klares unverkennbares Bedürfniß des Nheinlandes.Eine solche Anstalt, die sich auf mchrern Deutschen Hoch-schulen, und namentlich zu Heidelberg musterhaft ausgeführtfindet, erleichtert dem Praktiker das Studium der land-wirthfchaftlichen Schriften ungemein... Einigemal ist der Fallam Rheine vorgekommen, daß Landwirthe eine Pflanze, diesie in ihren Büchern mit.,WtbekannM und botanischenNamen bezeiMet-fanden, lange Zeit.näher kennen zu ler-nen suchten, Und vergebliche Mühe!.aufwandten) bis siezufällig durch den Vorsieher eints.botanischen Gartens ent-
6*