Theile seines anfänglichen Werths gesunken, worauf er sichwieder zu heben begann. Auf das Jahr 1824 folgtenvier Jahre, wovon drei viel, aber mittelmäßigen Wein, undeins nur guten, und wenig Wein brachten. Dieser Um-stand ist einer Menge von Winzern verderblich geworden,und hat in Verbindung mit den neuen Handelsverträgen vieleFamilien in Schulden und Dürftigkeit gestürzt. Nichtsdesto-weniger hat der Weinbau eben sowohl an Umfang, wie anverbesserter Kunstpflege anhaltend zugenommen. Den Beweisüber die Zunahme der Weinberge liefert folgende Uebersicht:*)Es wurden an Wein erbaut im Provinzial-Steuer-directions-Bezirk Köln.
1824 1825 1826 1827 1828
Morg. HiR. Morg. IHR. Morg. mR. .Morg. UM, Morg.33,220 65 36,454 161 38,278 18 38,644 54 44,756
Der Ertrag an Wein war in den angeführten Jahrgängen:Eimer
206,931 362,245 711,113 140,815 880,340In den 4 ersten Jahren wurden gewonnen 1,421,104Eimer. Rechnet man den Eimer durchschnittlich zu einemWerthe von 18 Thalern, so betragt die Preissumme der in dengedachten 4 Jahren erbauten Weine: 6,394,968 Thaler.
Der Gesammtweinertrag von 1828 war 889,340 Eimer; -namentlich: Moselwein ... 469,919 Eimer.Saarwein.... 31,985 -Rheinwein . . . 169,589 -Nahewein.... 118,561 -Ahrwein..... 45,306 -Sonst. Weine. . 54,889 - Gesammtheit: 880,349 Eimer.
.') Ferbcr's Beiträge S. 186.