Verkehr zu beschränken, um die Aufmerksamkeit und dieEifersucht des angränzenden Staats nicht zu erregen.
Die beiden Schulen entwickeln, so wie die Feldherrengegenüberstehender Heere verschiedene Bewegungen machen,und den Angriff oder die Abwehrung vorbereiten, eine MengeVordersätze, um das letzte gänzlich abweichende Ergebnißihrer Ansichten zu schirmen, und ihm wo möglich den Siegzuzuwenden. So wie nun das Streben und Ringen derMenschen sich so häufig auf das große Schwungrad desVerkehrs, das Geld, bezieht, so ist es anch wieder hier derGegenstand einer hartnäckigen Fehde, - doch ist es der Besitznicht, um den man kämpft, sondem seine Eigenschaften sindder Vorwurf des Haders. Die ältere staatswirthschastlichcSchule machte einen Unterschied unter den Gegenständendes Verkehrs, wie sich schon aus Obigem entnehmen läßt,und betrachtete Geld nicht als das einzige Vermögen —unverdient ist ihr häufig so grober Irrthum zur Last gelegtworden, — sondern als das einzige, welches man im Han-del gewinnen könne. Der Verfasser des Werks über dieUrsachen des Völker >Reichthums, A. Smith, nahm ander Überschätzung des Geldes Aergerniß, setzte es zu einergemeinen Waare herab, und gründete hieraus das Systemdes unbeschränkten Handels. Hiernach ist die Frage, obGeld mehr oder weniger als bloße Waare sei, kein bloßerWortstreit, sondern die letzte und wichtigste Frage der ge-sammten politischen Oekonomie. Nur ein vollständiges undausführliches Studium kann uns in den Stand fetzen, dieFolgen eines Grundsatzes für die ganze Wissenschaft zuüberschauen, und ohne ein solches wird man nie gegenWidersprüche mit sich selbst und folglich gegen Irrthum