Anziehendes, wie für die ganze Menschheit hat, naher un-terrichtet zu werden.
Der Verfasser ergreift die Gelegenheit zu diefem Vor-würfe AM so bereitwilliger, als er in feiner frühern Schriftdarüber der Gründlichkeit halber und zur Entwaffnungeiner meisterhaften Dialektik den gemeinfaßlichen Vortragzu verlassen und die Kunstsprache der Wissenschaft festzu-halten genöthigt war. ''
Zunächst begreift jeder leicht, daß, wenn es eine Lehreüber die Natur und die zweckmäßigste Behandlung desöffentliche Vermögens (Volks- und Staatsvermögens) giebt,diese, wofern sie Anspruch auf Berücksichtigung ihrer Sätzebei der Ausführung staatswirthschaftlicher Maaßregelnmachen will, fo beschaffen sein muß, daß sie Menschenund Verhältnisse, nicht, wie sie sein sollten, oder etwa seinkönnten, sondern wie sie wirklich sind, voraussetzt. Sprechenwir nicht stets von Plato's Staat, als einem solchen, dernur' unter Platonischen Sterblichen ausgerichtet werdenkönne, und dessen Plan für die Begründung der Staats-wissenschaften keinen oder nur geringen Werth enthalte?In ähnlicher Art, wie der Platonische Staat ausgeführtist, kann man sich einen Weltstaat, eine sogenannte Univer-falmonarchie bauen, und Betrachtungen über feine Vortheileanstellen; aber die Politik wird uns wenig Dank dafürwissen. Eben so läßt sich eine Weltwirthschaft, die dasganze Menschengeschlecht verbindet, lind deren Gang durchkeine Hindernisse, unterbrochen wird, vorstellen. Man kannfür ihre Errichtung und Erhaltung eine Menge Grundsätzeauffinden, und sie durch unwiderlegliche Beweisgründe un-terstützen. Versucht man aber die für eine Weltwirthfchaft