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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
Entstehung
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ein großes Volk erwacht war, auf alle Verhältnisse desLebens und also auch auf den Handel aus, und zumAndern unterstützte die ihr günstigen Gefühle und Ansich-ten, die damals und meist noch jetzt herrschende Schuledes A. Smith's. Des letztern, eines Schotten, Werk überdie Ursachen des Völkerreichthums hatte die vorher inDeutschland gelehrte Staatswirthschaft, deren Lehre sich ausden Verwaltungsgrundsätzen einiger der größten Europäi-schen Staatsmänner, namentlich Colbert's, Cromwell'sund Friedrich's des Großen entwickelt hatte, im erstenJahrzehnt unsers Jahrhunderts verdrängt. Unrichtig bezeich-net man die ältere Schule mit dem Ausdrucke Handels - oderMerkantilsystem und das letztere mit der BenennungJndustriesystem, da, wie jeder leicht einsieht, durch daserstere, welches Prohibitivanstalten verlangt, die Industriebeschützt, der Handel aber beschränkt, durch das letzterehingegen der Handel von allen Fesseln befreit, und derGewerbfleiß ohne allen Schutz preisgegeben wird. Ob-gleich Napoleon dem älteren Systeme in der Festland-sperre huldigte, so hatte er ihm doch, weil er es zur Er-reichung politischer Zwecke mißbrauchte und übertrieb, mehrFeinde als Anhänger erworben. Da der Verfasser dieserSchrift eben so wenig zur ältern Lehre zurückgekehrt ist,als das Smith'sche System angenommen, das letzterevielmehr zuerst, wie früher niemand in England und inDeutschland, mit Gründen bekämpft hat, die bis jetzt mitallen Folgen »»widerlegt geblieben sind, so wird es fürden Leser angenehm sein, über die Frage, die für Einzelneund für ganze Staaten gleich große Wichtigkeit, gleichviel

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