des rechten.Nheinnfers, der Gegend von Elberftld, er-wachsen waren. Diese letzteren waren so außerordentlichgroß, daß sich die Elbcrfelder niemals eines größern Absatzesihrer Waaren erfreuet haben, als zu jener Zeit, die manwohl das goldene Zeitalter des dortigen Gewerbfleißesnennen kann.
Bald entwickelte sich auch unter günstigen Umständenein neuer Zweig des Handels, welcher nicht nur die damitbeschäftigten Kaufleute sichern und ansehnlichen Gewinnhoffen ließ, sondern mittelst der dadurch erweiterten Ver-zehrung und Erzeugung von Urprodukten die kleinen Land-eigner eines weithin gebreiteten Saumes in Kurzem zu be-reichern versprach. In der That ist er seit jener Zeit dieQuelle der Wohlhabenheit vieler Bewohner des PreußischenRheinlandes geworden, und wenn er sich in der zweitenHälfte des entwichenen Jahrzehnts minder wirksam undsegenreich erwies, so lag dies meistentheils in unvermeid-lichen Ereignissen, die eine höhere Macht geschaffen hatte.Eine Fülle günstiger Konjunkturen trug nemlich dazu bei,um dem Weinbau unter der neuen Verwaltung eine langersehnte ja dringend nothwendige Stütze zu leihen. SeitI8ll, wo der Wein des Rheins und seiner Nebenflüssefast beispiellose Güte erreicht hatte,. war das darauf fol-gende Jahr 1812 das einzige, welches einen vollen Herbstgebracht hatte; die Güte desselben war aber so gering,daß er zu Lagerwcin nicht geeignet war, daher bald ge-trunken werden mußte, und dadurch die Ursache einergroßen vorübergehenden Wohlfeilheit dieses Erzeugnisseswurde. Das Jahr vou 1815 hatte guten aber eine äußerstgeringe Menge Wein geliefert, und das auf das nächst-
fol-